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Provider: Domain

Domain: die Adresse der Webseite

Für Leute, die sich das erste Mal eine eigene Webseite bauen wollen oder eine solche erstellen lassen, sind Definitionen wie Domain und Webhosting ein Mysterium, das sich auch nach dem Studium mancher erklärender Webseiten nicht auflöst.

Im Grunde ist es aber eine recht einfache Sache, denn die Domain kann man, auch wenn es technisch nicht ganz korrekt ist, als Internetadresse bezeichnen. Jede Internetseite, egal ob privat oder geschäftlich, befindet sich auf einem Computer, der als Host bezeichnet wird. Dieser Host ist mit dem Netz verbunden und wird durch eine eindeutige Internetadresse (IP-Adresse) erkannt.

Das heißt, wenn man diese IP-Adresse im Browser (Internet Explorer, Firefox etc.) eingeben würde, wäre die gewünschte Seite erreichbar. Nur ist die IP-Adresse nicht sehr anwenderfreundlich, weshalb es das DNS-Netz gibt. DNS steht für Domain Name Server und bedeutet, dass eine Domain mit der IP-Adresse des Hosts verbunden wird.

Wenn man also eine URL eingibt, dann wird die entsprechende Seite aufgerufen. Die Domain ist dabei die Adressierung, die Seite selbst liegt auf dem Webspace, das ist der Speicherplatz am Host. Als grundsätzliches Verständnis reicht diese Zusammenfassung bereits.

Im Detail gibt es aber noch einige Unterschiede. Denn bei der URL ist .at die Top Level Domain, die meistens eine Länderkennung darstellt. Zusätzlich gab es schon lange die .com für kommerzielle Webseiten und .org für Organisationen. Da die Domains immer knapper werden, sind neue Top Level Domains geschaffen worden, wie beispielsweise .eu oder .info. Der Name der Adresse beispielsweise winkelb im aktuellen Fall ist hingegen eine Second Level Domain, die man sich frei aussuchen kann, sofern sie noch nicht registriert ist. So kann man auch winkelb.se wählen, wenn das besser passt.

Allerdings wird die sinnvolle Verwendung der Top Level Domain nicht geprüft. Also es wird nicht kontrolliert, ob man wirklich eine kommerzielle Seite anbietet, obwohl man eine .com - Domain verwendet.

Die Domains werden von nationalen Organisationen verwaltet. Dort müssen neue Domains auch eingetragen werden und dort wird auch der Wechsel eines Anbieters eingetragen, wenn es zu einem Providerwechsel kommen sollte. Die Webseitenbesitzer haben mit der Registrierung aber meistens nichts zu tun, weil diese Aufgabe die Provider, die auch gleichzeitig den Speicherplatz (Webspace) für die Internetseite anbieten, übernehmen.

Übersicht der Unterseiten

Domain Grabbing

Informationen über das Domain Grabbing, bei dem massenhaft neue Domains eingekauft werden, um sie später teuer zu verkaufen.

Domain parking

Informationen über das Domain parking, eine Dienstleistung des Providers, bei der eine Domain inaktiv reserviert bleibt.

Domain Pointing

Informationen über das Domain Pointing, bei dem eine Domain automatisch auf eine andere Domain umgeleitet wird.

KK-Antrag

Informationen über den KK-Antrag, mit dem eine Domain von einem Provider zu einem anderen transferiert werden kann.

AuthCode

Informationen über den AuthCode, mit dem eine .com-Domain von Provider zu Provider transferiert werden kann.

Länderkennung

Informationen über die Länderkennung bei den Domains im Internet.

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