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Editor: Dreamweaver

Dreamweaver: HTML-Editor für die eigene Webseite

Das Unternehmen Macromedia brachte mit dem Dreamweaver eine umfangreiche Software auf den Markt, die nicht nur Konkurrent Adobe ein Dorn im Auge war, sondern die auch für viele, die eine eigene Webseite erstellen wollten, eine große Hilfe war und ist.

Denn der Dreamweaver ist ein Anwendungsprogramm für den Computer, mit dem man eigene Webseiten erstellen kann, wobei es egal ist, ob es sich dabei um die eigenen Lieblingsrezepte handelt, die mit simplen HTML-Codes erstellt werden soll oder ob eine Firmenseite mit angeschlossener Datenbank und 5.000 Einzelseiten entstehen soll.

In der Zwischenzeit gibt es schon viele Versionen des Dreamweaver und Macromedia selbst gibt es nicht mehr, weil das Unternehmen 2005 vom Hauptkonkurrenten Adobe geschluckt wurde. Die Programme wurden aber weitergeführt und in der Zwischenzeit gibt es schon die Version 10 vom Dreamweaver, ebenso von Flash und weiteren Programmen, die auf Macromedia zurückgehen.

Natürlich gibt es viele andere Editoren, wenn man eine Webseite aufbauen möchte. Im Gegensatz zum Dreamweaver sind manche dieser Programme sogar Freeware, trotzdem hat sich das recht teure Paket vom Dreamweaver auf dem Markt als ein zentrales Tool durchgesetzt. Das liegt vor allem daran, dass der Dreamweaver nicht nur ein Editor ist, mit dem man seinen HTML-Code bearbeiten kann.

Das Programm liefert viele Bibliotheken, hilft bei der Integration neuer Medien wie Videos, Flashfilme oder Bilder, hat Analyseprogramme integriert, um Fehler aufzudecken und ist mit einem FTP-Programm ausgestattet, das es ermöglicht, die erstellten oder korrigierten Seiten gleich online zu stellen.

Außerdem gibt es ein System, mit dem es möglich wird, dass mehrere Personen an den gleichen Dateien arbeiten können. Wenn beispielsweise zwei Leute an einer Webseite arbeiten, wird Person B darüber informiert, dass Person A an der gleichen Datei arbeitet und unterbindet das Überschreiben. Dadurch kann es nie passieren, dass man sich gegenseitig behindert.

Der Dreamweaver hat viele Funktionen anzubieten und wurde stark verbessert. Die ersten Versionen produzierten noch mäßigen Quellcode, doch die neuen Versionen haben diese Kinderkrankheiten nicht mehr. Man kann sich beim Programmieren aussuchen, ob man nur den Code sehen will oder ob man in der Zweifenster-Technik arbeiten möchte, wobei oben einen Ausschnitt der Webseite, wie sie die Besucher/innen sehen würden, betrachten kann und darunter befindet sich das Fenster mit dem Code.

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