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Browser: Internet Explorer

Internet Explorer: Marktführer

Microsoft hatte sich auf sein Betriebssystem Windows konzentriert, um hier große Marktanteile erringen zu können, was letztlich ja auch gelang. Das Internet hatte man nicht als so wichtig empfunden und lag damit falsch. Das hatten Bill Gates und seine Mannschaft Mitte der 90er-Jahre erkannt und änderten die Strategie.

Sehr rasch wurde der Internet Explorer zum Hauptbestandteil des Betriebssystems Windows 95. Für frühere Versionen, beispielsweise Windows 3.1, gab es den Internet Explorer als zusätzlich installierbare Software. Der Internet Explorer verdrängte Zug um Zug den Marktführer Netscape, weil durch die fixe Integration in Windows die User, vor allem solche ohne große technische Kenntnisse, sich keinen Browser aussuchen mussten, weil ja schon einer vorhanden war.

Zusätzlich scheiterte Netscape an der Weiterentwicklung und so war es in der berühmt-berüchtigten Browserschlacht für Microsoft ein Leichtes, zu gewinnen. Während der Internet Explorer 3 noch katastrophale Darstellungsfehler produzierte, wurden seine Versionen ab Version 5 besser. Von Fehlerfreiheit konnte aber auch da nicht gesprochen werden.

Mit Version 6 hatte Microsoft den Markt im Browsersektor komplett im Griff. Auf über 90 Prozent der Windows-Rechner war der Internet Explorer der Standardbrowser, weshalb Microsoft die Weiterentwicklung einstellt. Und das, obwohl bekannt war, wieviele Fehler die Version 6 bei der Darstellung von Webseiten noch machte.

Erst als der Browser Firefox das Land eroberte und Microsoft immer mehr Marktanteile abgrub, reagierte Microsoft und brachte eine stark verbesserte Version 7 auf den Markt. Dennoch liegt der Marktanteil von Firefox bei mittlerweile etwa 25 Prozent - ein Faktum, das Netscape nach der Niederlage in der Browserschlacht nicht mehr erreichen konnte.

Der Internet Explorer wird nun regelmäßig verbessert und erweitert, doch das ändert wenig an den Marktanteilen. Der Internet Explorer bleibt top, aber der Firefox gewinnt ständig an Zustimmung. Andere Produkte wie der Opera haben keine Chance, sich besser zu etablieren.

Dennoch ist festzuhalten, dass in manchen Ländern, vor allem in Europa und hier besonders im deutschsprachigen Raum der Firefox auf Augenhöhe mit dem Internet Explorer steht. Das war 2008 noch nicht zu erwarten, 2009 aber in vielen Statistiken zu lesen.

Ebenfalls interessant:

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Informationen über den Mozilla Firefox, der auf dem Browsermarkt dem Internet Explorer Paroli bieten kann.

Google Chrome

Informationen über den Browser Google Chrome, der rasch große Marktanteile auf dem Browsermarkt erreichen konnte.

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Internet Explorer

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Informationen über das Hilfsprogramm IE-Tester, mit dem man verschiedene IE-Versionen simulieren kann.

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Informationen über die Möglichkeit, mehrere Internet Explorer parallel nützen zu können.

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Informationen über den alternativen Browser Opera, der mit Innovationen punktet, aber wenig Marktanteil hat.

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