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Editor: Texteditor

Texteditor: einfacher Editor für einfachen Text

Als Texteditor bezeichnet man ein Programm, mit dem unformatierter Text, hauptsächlich bei *.txt-Dateien, bearbeitet oder angelegt werden kann. Der Editor kann eine Datei laden, speichern und natürlich den Inhalt verändern, es fehlen aber Funktionen wie Fettschrift oder ähnliche, weil die gar nicht gefragt sind.

Texteditoren haben aber im Gegensatz zur allgemeinen Annahme viel mehr Aufgaben zu bewältigen, was spätestens dann offenbar wird, wenn man mit dem Internet intensiver arbeitet oder gar als Webdesigner sein Glück versucht. Wenn man auf einer Webseite die rechte Maustaste drückt, erhält man ein Kontextmenü und die Möglichkeit, den Quelltext anzusteuern.

Wählt man diese Funktion, dann sieht man die Programmierung der Seite - nicht wirklich, weil PHP-Befehle sieht man nicht, doch man sieht die gesamte HTML-Struktur. Die Darstellung dieser Informationen erfolgt über einen Texteditor. Will man aus dem Word oder ähnlichen Textverarbeitungsprogrammen Informationen auf eine Webseite über ein Formularfeld übertragen, dann wenden die Profis den Umweg über den Texteditor an.

Warum? Geht doch auch ohne. Das stimmt zwar, aber Word im Speziellen, andere Programme jedoch ebenso, bindet viele HTML-Befehle in den Text ein und diese werden dann mitübertragen und könnten dazu führen, dass die Schriftart der Webseite uneinheitlich wird. Um den ganzen HTML-Ballast loszuwerden, kopiert man den Text in einen Texteditor, der die HTML-Befehle nicht kennt und der radiert diese alle raus. Was bleibt, ist der reine Text.

Nachteil: Befehle wie Fettschrift und andere gewünschte Formatierungen gehen verloren, müssten dann also neu definiert werden. Der Texteditor bietet hier keine Hilfestellung an.

Mit dem Texteditor werden hauptsächlich einfache Texte erstellt und bearbeitet. Das können Zugangsdaten sein, die man in eine eigene Datei speichern möchte, Notizen für den späteren Gebrauch, Readme-Dateien werden so gerne erstellt und ähnliches mehr.

Der Texteditor wird aber nicht nur für Texte und Quellcodes verwendet, er kann auch wichtige Dateien im Bereich vom Webdesign lesen, beispielsweise .htaccess-Dateien, die den Zugriff regeln oder die *.log-Files, die der Server anlegt, um den Zugriff zu protokollieren.

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