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Rootserver-Grundlagen: Linux-Befehle

Wichtige Linux-Befehle für den Start

Nicht selten passiert es, dass man ein Projekt im Internet so erfolgreich gestaltet hatte, dass man auf einen eigenen Server wechseln muss. Da dies ja sehr einfach sein soll, mietet man einen Server beim gleichen Provider, da man beim Webhosting auch sehr zufrieden war. Man möchte einige Besonderheiten am Server zum Laufen bringen und entscheidet sich daher für einen Rootserver und bekommt nach der Bezahlung die Zugänge und erste Tipps, wie der Server gestartet werden kann.

Dann hat man das Betriebssystem installiert, man kennt die FTP-Zugangsdaten für den ersten User und bekommt erste Probleme mit, weil der Server nicht ganz so toll ist, wie geplant. Also steigt man wieder mit PuTTY als Root auf der Konsolenebene ein und hat sein erstes Problem. Denn viele sind gute PHP-Programmerer, haben aber mit dem Betriebssystem nie gearbeitet und kennen nur Windowsrechner für den privaten Nutzen. Mit Linux hatten sie nie was am Hut, doch auf Serverebene sind Linux-Server nicht zu Unrecht sehr beliebt. Was nun?

Erste Hilfestellung geben Basisbefehle, mit denen am sich am Server bewegen kann. Nachstehend eine kleine Auswahl der wichtigsten, mit Hilfe derer man sich zurechtfinden kann, um Verzeichnisse zu wechseln, anzulegen oder zu löschen.

"ls" listet den Verzeichnisinhalt auf
Parameter -a zeigt auch versteckte Dateien an
Parameter -l zeigt weitere Informationen zu Dateien und Ordnern an
Parameter -s sortiert nach Größe (größte zuerste)
Parameter -t sortiert nach Zeitpunkt der letzten Änderung (neuste zuerst)
Parameter -r kehrt die Reihenfolge um (z.B. bei der Sortierung nach Größe die kleinste zuerst)
Parameter --color zeigt Dateien, Ordner, etc. in unterschiedlicher Farbe an
Die Parameter können kombiniert werden (z.B. ls -la --color)

"cd verzeichnisname" betritt ein Verzeichnis, zum Beispiel: cd /etc/php5/

"cd .." verlässt ein Verzeichnis in die nächst höhere Ebene

"mkdir verzeichnisname" erstellt ein neues Verzeichnis

"rmdir verzeichnisname" löscht ein bestehendes Verzeichnis

"rm verzeichnisname -R" löscht ein Verzeichnis samt aller Dateien und Unterverzeichnisse

"rm dateiname" löscht eine Datei
Parameter -i fragt bei jeder Datei ab, ob diese wirklich gelöscht werden soll

"cp datei1 datei2" kopiert eine Datei (z.B. cp datei1 datei2)

"mv datei1 datei2" verschiebt eine Datei (ausschneiden; vgl. cp)
mv funktioniert auch direkt bei Ordnern (z.B. mv ordner1 ordner 2)

"man Kommando" Viele Kommandos und Programme liefern eine Anleitung (Manual) mit. Über "man Kommando" (z.B. man vi) kann man diese anzeigen. Alternativ hilft ihr oft auch der Parameter "--help" oder "-h" weiter. Wenn "man" nicht unterstützt wird, hat das Programm möglicherweise den Nachfolger "info" im Repertoire (z.B. info vi).

"su" ermöglicht das Öffnen einer neuen Shell als root-Benutzer. Das ist sinnvoll, wenn man zur Sicherheit den root-Login per SSH deaktiviert hat. Meldet sich also ein normaler Benutzer mit Nicht-root-Rechten an, kann er über su zum Super-User (root) werden und sich mit dem entsprechenden Passwort anmelden. Verlassen muss man die root-Shell dann über exit (nicht logout).

Eine gute Übersicht über Linux-Befehle zeigt auch die nachstehende Seite.

http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=33

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