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Rootserver-Grundlagen: privvmpages

privvmpages: Speicheranzeige beim Server

Der Server ist installiert und läuft wunderbar, aber das Projekt wird immer größer und größer. Was bedeutet dies für den Serverbetrieb. Gibt es eine Grenze, bis zu der die Webseite anwachsen darf, bis der Server in die Knie gezwungen wird? Gerade beim ersten selbst verwalteten Server kann diese Frage schnell aktuell werden und sorgt immer wieder für Verunsicherung.

Das betrifft den VServer weit mehr als den Rootserver, denn die Resourcen sind beim VServer deutlich geringer als beim Rootserver, der weit größere Projekte verwalten kann. Im Prinzip gibt es zwei Größen, die schnell anzeigen können, was Sache ist: die CPU-Auslastung und die privvmpages.

Während die CPU-Auslastung ein klarer Fall ist und man per Prozentwerte ablesen kann, wie beschäftigt der Prozessor des Servers ist, ist die Bezeichnung privvmpages durchaus irritierend. In Foren kann man nachlesen, dass es etwas mit dem Speicher zu tun hat und das ist auch richtig so. Tatsächlich kann es bei einem VServer bei einer großen Webseite mit vielen Besucherinnen und Besuchern rasch zur Situation kommen, dass die CPU sich bei 1-2 % Auslastung langweilt, während der Wert der privvmpages über 50 % liegt, vielleicht sogar noch höher.

Abhängig von der verwendeten Software des Anbieters kann man beide Werte in der Serververwaltung leicht ablesen und zusätzlich wird häufig eine Statusanzeige angeboten, bei der mit drei verschiedenen Farben angezeigt wird, wie ausgelastet der Server ist. Dabei ist die Ampel des Straßenverkehrs Pate gestanden und ein grünes Feld zeigt an, dass alles in Ordnung ist, ein gelbes Feld, dass das Softlimit erreicht wurde und ein rotes Feld, dass Feuer am Dach ist, denn das Hardlimit wurde zumindest vorübergehend erreicht.

Besonders die privvmpages sind schnell in der Lage, das Softlimit anzukratzen. Ein Softlimit ist eine vordefinierte Begrenzung, bis zu der der Speicher ausgelastet werden darf, ohne dass es Probleme gibt. Das Hardlimit kann hingegen schon zu Ausfällen der Webseite und echten Problemen am Server führen.

Erkennt man also, dass der Speicher im Sinne des Wertes der privvmpages sehr stark ausgelastet ist, dann sollte man rasch darüber nachdenken, was zu tun ist. Bei einem VServer gibt es vom Anbieter oft mehrere Pakete, aber der Umstieg auf das nächsthöhere macht bei erfolgreichen Webseiten gar keinen Sinn. Denn schon bald wird auch dieser an seine Grenzen stoßen. Hier ist es viel besser, gleich Nägel mit Köpfe zu machen und sich einen Rootserver zu überlegen.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: eine Infoplattform mit 13.000 Seiten und 15.000 Leuten pro Tag produzierte Probleme am VServer, dessen privvmpages bei 50 und mehr Prozent lag und zwar auch dann, wenn gar nicht soviele Leute online auf der Seite waren. Die CPU langweilte sich bei maximal zwei Prozent. Nach dem Wechsel zu einem kleinen Rootserver veränderte sich das gewaltig und die privvmpages lagen bei stabilen fünf Prozent. Will man ein solch großes Projekt dauerhaft betreiben und wächst es stetig, dann sollte man sich bei der Auswahl des Servers einen Spielraum erhalten, weil man sonst alle paar Monate den Server wechseln muss.

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