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Rootserver-Grundlagen: vi-Editor

vi: Editor unter Linux

Also hat man seinen ersten Rootserver gemietet, installiert und er läuft auch wie gehabt. Aber es zwickt an der einen oder anderen Stelle oder man möchte sich die Einstellungen einmal anschauen, um davon zu lernen oder man muss eine Änderung durchführen. Wie kann man dies mit Linux durchführen, wenn man doch noch nie damit zu tun hatte? Die Lösung ist der Editor vi, der bei praktisch allen Linux-Systemen fix installiert ist.

vi bietet sich als Editor auf der Shellbasis an und ist für Windows-User sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich sehr schnell in das Programm einarbeiten, wobei das wesentliche Kriterium die Kenntnis der Befehle ist. Eine Datei, die man am Beginn häufiger durcharbeiten wird müssen, ist die php.ini, um diverse Einstellungen wie Safe Mode oder memory_limit anzupassen.

Je nach Server und Version findet sich die php.ini beispielsweise unter diesem Pfad:

/etc/php5/apache2/php.ini

Wechselt man in dieses Verzeichnis, dann kann mit "vi php.ini" mittels Editor die Datei geöffnet werden und schnell kommt man dahinter, dass man sich mit den Cursortasten durchbewegen kann. Aber wie um alles in der Welt kommt man wieder raus? Was, wenn man sich vertippt hat und raus will, ohne die Datei zu speichern? Dafür gibt es die Befehlsliste, ein paar Befehle sollen hier angeführt sein:

:q beendet vi und man kommt zur Shell zurück
:q! beendet vi ebenfalls, ignoriert dabei aber alle Veränderungen - wichtig bei Tippfehler etc.
:w speichert die Veränderungen
G springt zum Ende des Dokuments
1G springt zum Anfang des Dokuments

/ Begriff dient als Suche, zum Beispiel "/ memory" sucht einmalig nach der nächsten Position
/ wiederholt die letzte Suche

Es gibt viele weitere Befehle im vi-Editor unter Linux, eine gute Zusammenfassung finden Sie auf nachstehender Seite:

http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29&catid=8



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