Seitenaufbau einer Webseite

Welche Seitenfunktionen braucht es?

Eine Webseite, auch oft Homepage oder Website bezeichnet, ist das Hauptthema im Bereich Webdesign und zwar für beide Partner - für den Webdesigner, Programmierer und Grafik auf der einen Seite und den Kunden und (zukünftigen) Besitzer der Webseite auf der anderen Seite. Nicht selten programmiert sich eine Seite selbst und betreibt diese als Blog oder einfach auch als Hobby oder Firmenseite mit Angebote für potentielle Auftraggeber. Es gibt also viele Wege und Motivationen zur Internetseite, die man selbst betreibt.

Was braucht eine Internetseite?

Doch trotz der Individualität jeder Webseite und trotz der unterschiedlichsten Herangehensweisen und Geschäftsideen haben die Webseiten grundsätzliche Funktionen, die fast auf jeder Seite zu finden sind. Diese Funktionen werden auf den nachstehend verlinkten Seiten in groben Zügen erläutert.

So gibt es auf fast jeder Webseite ein Logo und eine Navigation sowie natürlich den Inhalt selbst. Ohne Kontaktformular kommen die wenigsten Seiten aus und aus diesen Kombinationen entwickelt sich dann auch das Layout, das grafische Erscheinungsbild der Seite. Mit dem Layout beginnt der eigentliche Prozess des Aufbaus, zu dem dann der Inhalt durch den Kunden geliefert wird.

Ob man nun eine einfache Seite mit HTML und CSS wünscht oder ob Ergänzungen durch Javascript erfolgen sollen oder gar dynamischen Seiten mit PHP oder JSP gefragt sind - die prinzipiellen Module einer Webseite sind stets die gleichen, nur die Ausführung unterscheidet sich deutlich, vor allem beim Unterschied zwischen statischen Seiten und dynamischen Seiten.

Der typische Aufbau einer Seite - ob Blog, großes Portal oder kleine Hobbyseite - sieht in etwa so aus:

Header oder Kopfteil (Logo, Aussage der Seite)

Content oder Inhalt (die eigentlichen Artikel)

Navigation (Steuerung der verschiedenen Seiten)

Footer oder Fußzeile (rechtliche Informationen)

Kleine und große Überlegungen

Der Kopfteil wird manchmal bewusst weggelassen und man beginnt sofort mit dem Text eines Artikels, aber das ist nicht unbedingt optimal, weil mit dem Kopfteil kann man auf einen Blick erfassen, worum es auf der Seite eigentlich geht und sich orientieren. Eine zweite Überlegung ist, dass man auf die Navigation verzichtet. Wikipedia arbeitet etwa so - innerhalb des Artikels wird auf weitere Themen verlinkt, sodass eine Navigation gar nicht gefragt ist und dort gibt es pro Thema so viele Unterseiten, dass eine Navigation viel zu lang wäre.

Auch der generelle Aufbau ist zu beachten. Man kann mit drei Spalten arbeiten, zum Beispiel links Navigation, in der Mitte der Hauptinhalt und rechts weitere Informationen. Aber das menschliche Auge kann gar nicht so viele Informationen verarbeiten, daher haben sogar viele große Portale nur einen Hauptinhalt und weiterführende Themen oder eine Navigation daneben im Angebot.

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Wie auch immer man die Seite mit seinen Seitenfunktionen aufbauen möchte, in den meisten Fällen wird oben und unten ein gleichartiger Abschluss angestrebt. Oben die Kopfzeile (englisch header) mit Logo und Aussage, unten die Fußzeile (englisch footer) mit Kontaktinfos, Impressum und Datenschutzerklärung.

Wichtig auf der Seite ist immer, dass sich die Leute zurechtfinden können. Das kann man mit weiterführenden Links am Ende der Artikel erreichen oder auch mit einer Navigation, die über die Ebenen und Themen führt. Auch die Pfadnavigation (Breadcrumbs) hilft bei der Orientierung.

Und dann gibt es natürlich den Inhalt selbst (englisch Content) mit den Artikeln zum Thema der Seite. Selbst ein offenbar kleinerer Blog kann es im Laufe der Zeit auf ein paar hundert Artikel bringen und der Content kann auch durch Funktionen wie einer eigenen Kontaktseite, einer Suchmaschine oder anderer Funktionen aufgewertet werden.

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