Navigation der Internetseite

Wesentliches Steuerelement

Um eine Webseite sinnvoll nutzen zu können, braucht es Links. Gut sind natürlich Links von anderen Webseiten, was auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) interessant ist, weil der Wert der eigenen Webseite damit aufgebessert wird, aber auf der Startseite und den Unterseiten muss es auch Links zu den anderen Seiten geben. Andernfalls werden die Besucherinnen und Besucher diese nicht finden und das gilt auch für die Suchmaschinen wie Google oder Yahoo.

Aufgabe der Navigation

Also müssen Links her, die das gesamte Informationsangebot präsentieren und darauf verweisen. Nun macht es aber keinen Sinn, die Links auf der Webseite kreuz und quer zu verteilen. So wie man einen Orientierungsplan bei einem mehrstöckigen Einkaufshaus braucht, braucht es auch eine Navigation auf einer umfangreichen Webseite.

Schon bei fünf Unterseiten ist die Navigation wichtig, denn die Navigation ist der Platz, an dem man sich gut aufgehoben fühlt, wenn man wissen will, welche anderen Seiten und Informationen es noch gibt. Ob die Seite 5 Unterseiten hat oder 5.000 spielt dabei keine Rolle.

Für die Navigation gibt es üblicherweise zwei Wege: entweder man positioniert sie in den Kopfteil, sofern einer aufgebaut wurde und verlinkt dann in den entsprechenden Bereich oder man baut auf der linken Seite, meist als eigene Spalte, eine Navigation auf. Oftmals werden beide Varianten gewählt, wobei die Quernavigation im Kopfteil in die einzelnen Bereiche verlinkt und innerhalb der Bereiche gibt es eine Navigation auf der linken Seite, die auf die tatsächlichen Unterseiten verlinkt.

Auf diese Weise kann man sich bequem durch die Seite navigieren, wobei große Seiten mehrstufige Navigationen haben, sodass jeder Unterpunkt nochmals unterteilt werden kann. Andernfalls wäre die Navigation zu lang, wenn man bei einer großen Plattform jede Seite auf der gleichen Ebene darstellen müsste - man stelle sich einen Bereich mit 200 Seiten vor - was kein wirkliches Problem ist - und diese 200 Seiten müssten als Links untereinander dargestellt werden. Niemand würde sich auskennen.

Muss eine Navigation sein?

Definitiv nein und zwar deshalb, weil es auch andere Lösungen gibt. Wikipedia hat viele tausende Informationen, die man in einer Navigation gar nicht richtig präsentieren könnte und verlinkt daher direkt im Artikel zu den passenden weiteren Angeboten. Man kann auch nach jedem Artikel eine Zusammenstellung anbieten, die zum Inhalt dieser Seite passt, denn viele andere Seiten sind für den aktuellen Besucher gar kein Thema.

Das mit der Navigation macht aber trotzdem Sinn, doch durch die vermehrte Nutzung mit dem Handy ist der Platz ausgegangen. Daher wird die Navigation unter den Text geschoben. Deshalb ist mehr Flexibilität gefragt, ob man eine Navigation nutzt oder doch im Artikel individuell verlinkt.

Lesen Sie auch

Wie auch immer man die Seite mit seinen Seitenfunktionen aufbauen möchte, in den meisten Fällen wird oben und unten ein gleichartiger Abschluss angestrebt. Oben die Kopfzeile (englisch header) mit Logo und Aussage, unten die Fußzeile (englisch footer) mit Kontaktinfos, Impressum und Datenschutzerklärung.

Wichtig auf der Seite ist immer, dass sich die Leute zurechtfinden können. Das kann man mit weiterführenden Links am Ende der Artikel erreichen oder auch mit einer Navigation, die über die Ebenen und Themen führt. Auch die Pfadnavigation (Breadcrumbs) hilft bei der Orientierung.

Und dann gibt es natürlich den Inhalt selbst (englisch Content) mit den Artikeln zum Thema der Seite. Selbst ein offenbar kleinerer Blog kann es im Laufe der Zeit auf ein paar hundert Artikel bringen und der Content kann auch durch Funktionen wie einer eigenen Kontaktseite, einer Suchmaschine oder anderer Funktionen aufgewertet werden.

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