Serverfehler: Fehler 403

Zutritt verweigert

Fehler 403 tritt im Internet immer dann auf, wenn man eine Seite betreten möchte, zu der man keine Berechtigung hat. Mittels Server lässt sich einstellen, wer eine Seite betreten darf und wer nicht und es ist auch konfiguriert, wann der Fehler 403 auftritt. Somit kann man justieren, ob alle Inhalte von jedem betrachtet werden dürfen oder nicht.

Fehler 403 tritt auf, wenn ein Zugang nicht vorgesehen ist

Die Fehlermeldung 403 ist aber technisch gesehen keine Fehlermeldung, sondern eine Information für die Besucherin oder den Besucher, dass man keinen Zutritt hat. Diese Situation tritt ein, wenn man beispielsweise ein Verzeichnis aufruft, zu dem man keinen Zutritt hat. Das kann ein Systemverzeichnis sein, das extra geschützt wird. Hier können auch über die Zugriffsberechtigungen, die man via FTP einstellen kann, gesteuert werden, welches Verzeichnis besucht werden darf und welches nicht.

Nicht immer wird der Fehler 403 angezeigt, oftmals steht auch nur "Forbidden" zu deutsch verboten. Der Fehler 403 liegt aber trotzdem vor und der Server informiert darüber, dass man hier an Ort und Stelle nicht gefragt ist. Was immer man auch vorhatte zu tun, es funktioniert nicht. Große Datenbanksysteme mit CMS-Funktionen schützen auf diese Weise ihre Systemordner, damit keine Verstellung von außen erfolgen kann.

Auch sensible Verzeichnisse mit wichtigen Daten können auf diese Weise vor unberechtigten Zugriff geschützt werden. Der Serverfehler 403 darf aber nicht mit jenem von 401 verwechselt werden, bei dem eine Abfrage nach Zugangsdaten erfolgt und nur wenn diese nicht stimmen, erfolgt die Fehlermeldung, andernfalls wird man zugelassen. Beim 403-Fehler gibt es keine Zugangsdaten und man wird nicht hineingelassen. Punkt. Kompromisse hat der Server nicht anzubieten.

Schutz vor Neugierde

In den früheren Jahren des Internet war es möglich, einfach nur ein Verzeichnis aufzurufen wie etwa musterordner/ und man bekam die ganze Liste aller gespeicherten Dateien zu sehen. So konnte man verschiedene Dateien aufrufen, deren Adresse und Name gar nicht bekannt waren. Aufgrund der kriminellen Energie arbeiten die Systeme jetzt anders und man muss schon präzise eine Adresse wie etwa musterordner/index.php aufrufen, um ein Ergebnis erzielen zu können. Nur mit dem Verzeichnisnamen erntet man einen Serverfehler 403 und das Verzeichnis bleibt damit geschützt.

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In den meisten Fällen wird eine Seite zu tausenden Malen optimal aufgerufen und steht für die Besucher zur Verfügung. Treten Serverfehler auf, dann muss man darauf reagieren.

Die Fehler 401 und 403 verweigern den Zugang, der Fehler 404 zeigt an, dass etwas fehlt - die ganze Seite oder vielleicht auch ein Bild oder ein Dokument.

Schwieriger ist der Fehler 500, denn er lässt keine weiteren Informationen zu und man muss sich selbst auf die Suche nach der Ursache machen. Ein anderer Fall ist der Serverfehler 552, der gar nichts mit der Webseite zu tun hat, aber mit einer Zusatzfunktion wie dem Newsletter. Denn 552 ist beim Mail dann ein Thema, wenn kein Platz für neue Nachrichten zur Verfügung steht.

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