AuthCode für Providerwechsel

Authorisierung für Domainumzug

Wenn man eine .at-Domain, also eine österreichische Internetadresse, von einem Provider zu einem anderen transferieren will, braucht es dazu einen KK-Antrag, bei dem man seinen Wunsch Ausdruck verleiht. Dieser Antrag wird dem neuen Provider gefaxt und danach gibt es ein weiteres Formular, mit dem der Wunsch nic.at, die die .at-Domains verwalten, bestätigt wird.

Für jemanden, der keine Ahnung von Domains hat, ist das ein wenig nachvollziehbarer Vorgang, aber er ist wichtig, denn sonst könnte es schnell passieren, dass jemand die Adresse für sich nützt und man steht plötzlich ohne Webseite da, weil die Adresse gar nicht mehr beim eigenen Provider liegt.

Providerwechsel bei .com-Adressen mit AuthCode

Bei den .com-Adressen hat sich aber eine wesentliche Vereinfachung ergeben, die aber im Einzelfall auch ein Problem birgt. Die Vereinfachung ist die Einführung des AuthCode, ein Code, mit dem man die Willenserklärung bestätigt und den es vom Provider für die Domain gibt. Das bedeutet, dass man Provider neu sagt, dass man die Domain zu ihm transferieren möchte und er fragt nach dem AuthCode. Man wendet sich an den Provider alt, teilt ihm mit, dass man mit der Domain und dem Hosting wechseln möchte und bittet um den Code.

Der AuthCode wird dann dem neuen Provider genannt und damit ist die Arbeit erledigt. Binnen zwei bis fünf Werktage ist der Transfer vollzogen. Der AuthCode und die Übermittlung desselben stellt die gleiche Willenserklärung dar wie der oben genannte KK-Antrag, allerdings spart man sich das Faxen, braucht keine Unterschriften leisten und hat keine Zettelwirtschaft.

Vorhin wurde von einem möglichen Problem gesprochen und das ist dann der Fall, wenn es zwischen Kunde und Provider alt Streit gibt und der Provider keine Lust hat, den Code bekanntzugeben. Aber er ist dazu angehalten, dies auf Aufforderung zu tun. Umgekehrt mögen manche Kunden keinen Kontakt mit dem alten Provider aufnehmen, wenn sie wechseln wollen.

Das System ist aber nicht so übel, weil es einfach ist und es ist auch fair gegenüber dem bisherigen Provider, denn die meisten Leute, die wechseln, informieren den Provider nicht und er erfährt erst durch den KK-Antrag. Durch den AuthCode, den nur der Provider wissen kann, ist man dazu angehalten, ihn vorweg zu informieren.

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Die Domain ist die Adresse für die gewünschte Internetadresse, wobei man erst klären muss, ob die Wunschadresse noch frei ist. Es gibt eigene Anbieter für Domains, aber oft ist der Provider selbst in der Lage, diese anzubieten - als zusätzliche Dienstleistung zum Hosting. Damit kann man alles in einem Haus konsumieren - den Speicher (Webspace) für die Seite plus der Domain (Adresse). Er ist dann auch der Ansprechpartner, wenn man den Provider wechseln will und einen KK-Antrag stellt, schon alleine deshalb, weil man den AuthCode dafür braucht.

Rund um die Domains gibt es noch weitere Begriffe und dazu gehört das Sammeln von Domains (Domain Grabbing) für einen teureren Weiterverkauf ebenso wie das Domain Parking oder das Domain Pointing abhängig von der aktuellen Situation. Ebenfalls ein wichtiges Thema ist die Länderkennung, wobei schon ausgeführt ist, dass eine .at-Webseite noch nicht zwingend eine österreichische Seite sein muss oder Inhalte für Österreich bereitstellt.

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