HTML-Deklaration

Welche HTML-Rahmenbedingungen gelten?

HTML ist nicht gleich HTML. Im Prinzip könnte man gleich mit dem HTML-Tag seine Seite beginnen und danach folgt der Kopfteil mit dem head-Tag, in dem der Titel und eventuelle Zusatzinformationen stehen, die die Webseite benötigt.

Doch richtig ist dies nicht. Vor dem HTML-Tag sollte die Deklaration stehen, unter welchen "Spielregeln" die Seite erstellt worden ist. Das ist wichtig, weil a) man damit eine professionelle Überprüfung der Seite durch den W3C-Validator durchführen lassen kann und b) der Browser die Information erhält, mit welchem Inhalt zu rechnen ist und wie der Inhalt zu interpretieren ist. Denn es gibt bei HTML verschiedene Arten, wie man mit dem Code umgehen kann und möchte.

HTML-Deklaration definiert die Spielregeln für die Programmierung und Bewertung

Beispiel 1: Deklaration transitional

Beispiel 2: Deklaration strict

Im aufgebauten Beispiel werden die zwei häufigsten Varianten dargestellt, wie man den Beginn einer HTML-Seite gestalten kann, wobei es die Variante transitional (Beispiel 1) und die Variante strict (Beispiel 2) sieht. Meistens wird transitional gewählt.

Was passiert in diesen Zeilen? Die erste Zeile stellt den Übergang von HTML zu XHTML, einer Erweiterung der Sprache dar. Die zweite Zeile informiert darüber, welche HTML-Spielregeln gewählt werden. Im ersten Beispiel sieht man transitional.dtd, im zweiten strict.dtd, beides sind XML-Dateien, die als Grundlage für die Sprache und ihre Optionen herangezogen werden und die von den Browsern für die Interpretation der Seite genutzt werden.

Die dritte Zeile ist der bekannte HTML-Tag, der aber den Zusatz der XML-Adresse vom W3C-Konsortium erhält.

Was heißt das jetzt genau?

Technisch muss man sich nicht damit auseinandersetzen, erst recht nicht, wenn man gerade mit HTML beginnt. Praktisch teilt man dem Browser mit, wie man die Seite programmiert, wobei es Regeln gibt, die bei transitional toleriert werden, bei strict aber zu Fehlermeldungen führen.

Wer eine Seite programmiert hat und diese in das Internet lädt, kann den Validator vom W3C (weltweites Konsortium, das Vorschläge für die Programmierung von Webseiten erarbeitet) nutzen, um die Seite zu hinterfragen. Dieser ist unter der nachstehenden Webseite zu erreichen und zeigt Fehler auf der Webseite auf. Wenn man nun statt transitional strict nimmt, erlebt man seine Überraschungen, denn dort werden viel mehr Fehler gefunden - wobei: die Fehler verhindern nicht, dass man die Webseite sehen kann. Aber: wer sein Wissen professionell einsetzen will, sollte die Programmierregeln gut kennen und anwenden, denn Kunden kennen den Validator auch und wenn diese die neu programmierte Seite überprüfen und es werden 200 Fehler angezeigt, gibt es Ärger!

Was könnte jetzt ein Unterschied sein? Es gibt bei strict strengere Regeln mit bestimmten Variablen, die zum Beispiel bei Javascript-Aufrufe eingetragen werden müssen, damit sie funktionieren. Strict sagt, dass dies fehlerhafte Definitionen sind, aber ohne diese würde das Skript nicht arbeiten können - das kann etwa externe Werbung sein. Sie funktioniert, der Validator hat aber trotzdem Probleme.

Ein anderes Beispiel sind die Definitionen der sozialen Netzwerke wie etwa von Facebook, die man auf der eigenen Seite einbinden kann und die der Einstellung strict und ihrer Vorgaben nicht entsprechen.

https://validator.w3.org/

Lesen Sie auch

Die Einführung in die Beschreibungssprache HTML beginnt damit, dass man verstehen muss, wie die Tags eingesetzt werden, die den Befehlsatz darstellen. Es braucht ein Grundgerüst für jede Seite mit der Deklaration, unter welchen Spielregeln man arbeiten möchte und mit welchem Zeichensatz man die Seite aufbaut.

Jede Seite sollte über einen Kopfteil verfügen und über den eigentlichen Inhalt mit dem body-Tag, in dem sich Text, Bilder und Videos befinden. Im Kopfteil gibt es die Meta-Tags mit Grundeinstellungen für die Suchmaschinen, den Titel der Seite sowie auch die Links zu den CSS-Dateien.

Außerdem sollte man das Grundverständnis haben, warum die alte Methode mit direkten HTML-Formatierungen nicht so gut ist wie die moderne mit der CSS-Datei als externe Formatierungsquelle.

Diesen Artikel teilen

Kategorien

Grundlagen
HTML-Grundlagen
CSS-Grundlagen
Javascript-Grundlagen
PHP-Grundlagen
MySQL-Grundlagen
SEO-Grundlagen

Infos, Tipps, Vermarktung
Webdesign-Lexikon
Online-Werbung
PHP-Codeschnipsel