Suchmaschine

Loading
Sie sind hier: Startseite -> Rootserver-Grundlagen -> php.ini

Rootserver: php.ini

php.ini: PHP-Einstellungen verwalten

Einer der großen Unterschiede zwischen einem normalen Webhosting-Paket und einem eigenen Server - egal ob Rootserver oder VServer - besteht darin, dass man bei zweiterer Option Zugriff auf die php.ini hat und damit individuelle Einstellungen vornehmen kann, die es beim Webhosting nicht gibt. Beim Webhosting benützt man mit seinem Konto einen Computer (Server, Host), der von weiteren Kunden und Projekten angesprochen wird. Das bedeutet, dass jede Einstellung automatisch Auswirkungen auf die anderen Kunden hat und daher werden solche Wünsche selten erfüllt - abhängig von der Art des Wunsches.

Beim eigenen Rootserver oder VServer ist das egal, denn hier hat man als Root den Vollzugang und kann auf Shellebene Einstellungen vornehmen. Die php.ini ist dabei jene Datei, in der die wesentlichen Konfigurationen vorgenommen werden, beispielsweise wieviel Speicher ein Skript verwenden darf, ob der Safemode ein- oder ausgeschaltet sein soll oder wie groß Dateien sein dürfen, die man hochladen möchte.

Der Haken an Erklärungen und Erläuterungen der ini.php besteht darin, dass praktisch mit jeder neuen PHP-Version die Datei verändert wird. Funktionen und Einstellungen werden hinzugefügt, veraltete entsorgt. Auch der Pfad ändert sich fortwährend.

Unter PHP4 hatte man die php.ini unter

/etc/php4/apache/php.ini

finden können, vor allem wenn man das Betriebssystem Debian auf dem Linux-Server zum Einsatz gebracht hatte. In der Zwischenzeit wird mit PHP5 und Apache2 gearbeitet, also findet man die Datei meist unter

/etc/php5/apache2/php.ini

wobei zu erkennen ist, dass /etc immer ein guter Anfang ist, um sich auf die Suche zu machen. Die Erkenntnisse aus der php.ini-Datei kann man übrigens auch als normaler Webhoster gewinnen. Der Klassiker für die Überprüfung der Einstellungen ist nämlich ein simpler PHP-Befehl. Mit einer kleinen PHP-Datei, die nur

enthält, kann man sich ausdrucken lassen, welche Einstellungen vorgenommen wurden. Das kann für den Serverbesitzer wichtig sein, damit er die Veränderungen in der php.ini dahingegend überprüfen kann, ob die Änderungen angenommen wurden und für den Webhoster ebenso, damit er überprüfen kann, welche Möglichkeiten überhaupt eingeräumt werden. Will man ein Skript zum Laufen bringen, das mehr Speicher braucht, als der Provider zugesteht, dann hat man ein echtes Problem. Der php-Befehl phpinfo zeigt sofort, was Sache ist und mittels Gespräch mit dem Provider lässt sich klären, ob dieser Wert verändert werden kann oder darf.

Suchmaschine
Bitte gewünschten Suchbegriff im Formular eingeben.

Loading