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PuTTY: Editor für Serververwaltung

Kleines, aber mächtiges Programm

PuTTY ist ein kleines Programm, das einen gemieteten Rootserver bedienbar machen kann, denn es bietet den SSH-Zugang ebenso wie den telnet-Zugang. SFTP-Client und SCP-Client sind weitere Optionen des simplen und kleinen Programmes, das aber auch von vielen Providern empfohlen wird.

Was ist PuTTY genau?

Im Prinzip ist PuTTY ein seit vielen Jahren kostenlos angebotenes Hilfsprogramm, das als Editor die Möglichkeit bietet, sich auf Konsolenebene in den Server einzuloggen. Noch heute wird mit diesem Programm so manche Einstellung von PHP oder von Verzeichnissen mit dem Programm erledigt, wobei sich bei den Servern sehr viel getan hat.

Ein gemieteter Server vor fünf Jahren musste per Konsole verwaltet werden, was für Anfänger doch eine Herausforderung war, denn damit ist man schon weit weg von Windows & Co. Linux-Nutzer und Serveradministratoren haben hingegen kaum anders gearbeitet und die meisten Server laufen unter Linux. In der Zwischenzeit haben die meisten gemieteten Server eine Verwaltungsebene, die wie die üblichen PC-Betriebssysteme (Windows & Co.) funktionieren. Viele Einstellungen können auf Knopfdruck ohne Konsole erledigt werden, PuTTY wird daher für die typischen Vorgänge am Server gar nicht mehr benötigt.

Was kann man mit PuTTY machen?

Für den Server gibt es Zugangsdaten als Admin und damit kann man sich per sicherer Verbindung mit dem Editor einloggen und auf Konsolenebene überprüfen, ob der Server richtig funktioniert. Befehle, die man heute über Confixx oder Plesk als Benutzeroberfläche auf Knopfdruck auslösen kann, sind auch auf der Konsolenebene möglich, weil in Wirklichkeit der Knopfdruck eine Simulation der Konsole ist.

Die Konsole ist die Betriebsoberfläche, mit der man dem Server mitteilen kann, was Sache ist und die Benutzeroberfläche ist eine eingezogene weitere Ebene, um die Arbeit mit dem Server für Leute zu erleichtern, die keine Serveradministratoren sind. So kann man mit PuTTY zum Beispiel den Server durch apache2 restart neu starten lassen, in Plesk gibt es einen eigenen Punkt mit gleicher Aufforderung. Drückt man dort drauf, gibt es eine Sicherheitsabfrage und wenn man bestätigt, wird der Server auch neu gestartet - es ist aber die gleiche Handlung als mit dem Editor auf Konsolenebene.

PuTTY ist damit der direktere Weg, den Server zu verwalten, Speicherlimits einzustellen, die Verzeichnisse zu überprüfen oder sich auch auf die Fehlersuche zu begeben. Wer mit Linux sich nicht sehr gut auskennt und keine besonderen Aktionen braucht, wird den Editor kaum verwenden und mit der Benutzeroberfläche arbeiten. Bei spezielleren Aufgaben und/oder Problemen wird man wohl eher einen Serveradministrator um Unterstützung ersuchen, mit PuTTY kann man aber sich durch die Verzeichnisse klicken und eine eigene Analyse versuchen. Vermutlich wird man aber ohne entsprechendes Wissen nicht weit kommen.

Wo kann ich PuTTY herunterladen?

Das Programm PuTTY gibt es samt Infos über neue Versionen unter dem nachstehenden Link zum Download.

http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/

 

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Wenn man einen eigenen Server betreibt, meist gemietet von einem Provider, muss man über die wesentlichen Faktoren zumindest ein Grundwissen mitbringen. Der wichtigste Punkt ist und bleibt die php.ini-Datei mit der Steuerung der Rahmenbedingungen für die Programmiersprache, mit der die meisten Webseiten aufgebaut sind. Das gilt vor allem auch für die Speicherangaben.

Und dann gibt noch einige Aufgaben, Lösungen und Hilfestellungen beim Betreiben vom Rootserver wie etwa ein Cronjob für regelmäßige Sicherungsarbeiten oder den Zugang zur Konsole über Hilfsprogramme wie das beliebte PuTTY. Und man sollte auch wissen, dass der Neustart vom Server manchmal richtig heilsam sein kann.

Die Server-Tools sind als Begriff eigentlich nicht so geläufig, aber fast jeder nutzt sie und zum Teil sogar täglich. Manche davon wie das Logfile oder die Datei htaccess ohne es zu wissen. Die Zugriffsstatistik ist ein eigenes Thema, weil es davon abhängt, ob man ein Statistiktool nutzt oder auf die Zahlen des Servers zurückgreifen will. Und schließlich nutzt man FTP zum Hochladen der Dateien vom Computer und/oder Handy auf den Server der Webseite, damit diese online angeboten werden können. Auch die Zugriffsrechte sind dann ein Thema.

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PuTTY Editor für ServerArtikel-Thema: PuTTY: Editor für Serververwaltung
Beschreibung: 🖥 PuTTY ist ein kleiner Editor, den man für die Verwaltung von ✅ Server auf Konsolenebene einsetzen kann, um die Servereinstellungen zu bearbeiten.

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