SEO-Basiswissen: Optimieren der Webseite

Gute Seite bringt viele Besucher

Je mehr Leute ihre Webseiten im Internet anbieten, umso größer wird die Konkurrenz und umso mehr Mühe macht es, seine Seite an guter Position in der Suchmaschine zu finden. Wobei manche große Mühe auf sich nehmen, um eine private Seite ohne viel Inhalt nach vorne zu bringen - hier kann man darüber nachdenken, ob das überhaupt Sinn macht, weil seinen Freunden kann man den Link sowieso mailen und einen Mehrwert gibt es selten.

Anders sieht es schon aus, wenn man einen Blog schreibt, den man möglichst vielen Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen will. Und erst Recht steigt das Interesse an einer guten Position in der Suchmaschine, wenn man wirtschaftlich von der Webseite abhängig ist. Ein Onlineshop, den man nicht findet, wird kaum Umsatz machen können. Wie auch immer - das Schlüsselwort ist SEO.

Was ist SEO überhaupt?

SEO ist eigentlich eine Abkürzung und steht übersetzt für die Suchmaschinenoptimierung, wobei das ein falscher Begriff ist. Denn die Suchmaschine wird nicht optimiert, es wird der Versuch unternommen, die eigene Seite in der Suchmaschine besser zu positionieren, um viele Besucherinnen und Besucher zu erreichen.

SEO ist daher zusammenfassend jede Handlung, die dabei helfen kann, die Seite erfolgreicher zu machen. Dabei gibt es aktive Aktionen und passive. Schreibt man einen guten Text, dann ist das ein sehr wichtiger Punkt für die Suchmaschinenoptimierung, aber nicht so vorsätzlich wie etwa das Verändern des Seitentitels, damit die Suchmaschine mehr Leute schickt.

Was gehört zu SEO? Was ist wirklich wichtig?

Man kann die Aktionen untergliedern in den Bereich auf der Seite und den Bereich rund um die Seite, also on-page und off-page.

Zu den on-page Aktivitäten zählen:

Zu den off-page Aktivitäten zählen:

on-page Aktivitäten im Überblick

Lange Zeit hat man vier Bereiche ausgemacht, die für die Reihung in der Suchmaschine wichtig waren: der Seitentitel, der Meta-Tag keywords, der Meta-Tag description und der Text samt Überschrift selbst.

1.) Seitentitel

Der Seitentitel ist ein wichtiges Signal für die Suchmaschine und vielen wenden viel Zeit auf, um den Titel immer mehr zu perfektionieren. Denn die Schlüsselwörter im Seitentitel sind für die Reihung wichtig, aber so wichtig dann auch wieder nicht. Eine gut geschriebene Seite mit schwachem Titel ist meist besser gereit als eine schwache Seite mit starkem Titel.

2.) Keywords (war einmal)

Der Meta-Tag keywords war lange Zeit hoch beachtet und man konnte viele Schlüsselwörter über die Seite (Bank, Geld, Zinsen bei einer Finanzseite zum Beispiel) anführen, aber Google arbeitet schon lange nicht mehr damit. Das Thema ist damit durch, auch wenn manche noch immer damit arbeiten. Das ist reine Zeitverschwendung.

3.) Beschreibung (description)

Der Meta-Tag description ist weiterhin sehr wichtig und stellt die Beschreibung in einem Satz oder vielleicht zwei Sätzen dar. Damit wird zusammengefasst, worum es auf der Seite geht und diese Beschreibung findet sich unter dem Seitentitel in den Suchmaschinen. Ein mäßig gelungener Text lockt daher weniger Leute auf die Seite.

4.) Text

Der Text ist das Um und Auf und Google hat zwar länger gebraucht, aber ist jetzt an gutem Inhalt weit mehr interessiert als an einem guten Seitentitel. Ein kurzer Text über zwei Absätze ohne großem Mehrwert konnte 2006 noch auf Platz 1 landen, heute gewinnt man damit nichts mehr, denn zu fast jedem Thema gibt es viel Konkurrenz und daher sollte man nur etwas schreiben, wenn man eine Ahnung davon hat und auch wirklich Informationen bieten kann.

Es ist ok, wenn man keine Romane schreibt, weil bei manchen Begriffen gibt es nicht so viel zu erzählen. Aber bei Themen mit vielen Informationen sollte der Text schon ausführlicher werden. Eine Quantitätsregel gibt es nicht und auf punkt 400 Wörter zu optieren, ist ein schlechter Rat, manchmal reichen 300 Wörter, manchmal gibt für 2.000 Wörter viele Infos weiterzugeben.

5.) Medien

Es gibt Seiten, auf denen Bilder nur deshalb integriert werden, um die Bildsprache zu verbessern. Das mag lohnend sein, aber die Bilder stören manchmal auch nur beim Lesen. Wer die Bilder hochlädt, um in der Bildersuche erfolgreich zu sein, wird mitunter Erfolge feiern, mitunter aber gar nicht in der Bildersuhe vorkommen, abhängig vom Thema.

Interessant ist die Möglichkeit, Videos wie jene von YouTube zu integrieren. Wer lesen will, liest sich die Infos durch, wer es lieber als Video erklärt bekommen und sich anschauen will, schau das Video. Damit wird die Seite deutlich aufgewertet und kann auch zu einer längeren Besucherzeit führen - muss es aber auch nicht. Es gilt auch hier, das Besucherinteresse zu hinterfragen.

off-page Aktivitäten im Überblick

1.) Backlinks

Ein Backlink ist ein Link einer anderen Webseite und wird zum Teil aktiv angestrebt, indem man Webseitenbetreiber anschreibt und um einen Link bittet. Lange Jahre war der Linktausch das große Thema, was eine rein manipulative Handlung ist. Gute Seiten brauchen solche Aktionen nicht, weil sie von alleine verlinkt werden etwa als Infoquelle in Foren oder auch als Infoquelle in Artikel der Medien, die über diverse Themen berichten.

Es gibt Leute, die stets nach Backlinks streben, aber mitunter ist man viel erfolgreicher, wenn man diese Energie nutzt und noch mehr gute Artikel schreibt. Die Links kommen bei guter Qualität der Texte von alleine.

2.) Soziale Netzwerke

Eine Möglichkeit, die eigene Seite zu bewerben besteht darin, Beiträge auf Facebook, Twitter, Pinterest und Co. zu teilen, um viele Leute darauf hinzuweisen. Dabei gibt es unterschiedliche Erfahrungen, denn viele schaffen es auf Twitter nicht, Besucher zu erreichen, Facebook reduziert die Anzeige und möchte damit die Werbefunktion ins Spiel bringen und damit die Webseitenbesitzer quasi dazu erpressen, Werbung zu schalten, weil dann gibt es mehr Facebook-Besucher.

Ein interessanter Weg kann Pinterest sein, weil dies weniger ein soziales Netzwerk ist als vielmehr eine weitere Suchmaschine mit sehr vielen Nutzern. Allerdings gibt es Themen, die besser gehen (Mode, Wohnen, Basteleien) als andere. Aber auch mit Wirtschaftsthemen kann man erfolgreich sein.

3.) Werbung auf Facebook, Google & Co.

Wer Geld in die Hand nehmen will, kann auch auf Facebook oder bei Google Ads Inserate schalten mit der Idee, so mehr Besucher auf die Seite zu bringen. Ob das aber wirklich mehr Besucher bringt, muss im Einzelfall entschieden werden.

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Das SEO-Basiswissen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Internet, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Es gibt zentrale Informationen, was eine Seite beinhalten soll und auch die Entscheidungen rund um die Seite. Rund um die Seite betrifft etwa die Domain, die robots.txt oder auch das Arbeiten mit der Search Console von Google.

Und dann braucht es die professionelle Arbeit auf der Seite selbst. Da beginnt beim Titel oder Seitentitel, setzt sich über die Description in den Meta-Tags fort und führt zum eigentlichen Inhalt mit Überschrift, Text und Bild. Eine interne Verlinkung darf natürlich auch nicht fehlen.

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