SEO Bilder optimieren

Mehr Erfolg durch Bildsprache und Bildersuche

Bei SEO oder der Suchmaschinenoptimierung der eigenen Webseite denkt man in erster Linie an die Seite selbst, an den Seitentitel und an guten Inhalt. Text ist unglaublich wichtig geworden und zwar sowohl für die Begeisterung der Leserinnen und Leser als auch für die Akzeptanz in den Suchmaschinen. Wobei Inhalt und Text oft mehr meinen als man so auffassen würde.

Nicht selten braucht es Bilder oder Videos, um Gefallen zu erzeugen. Beschreibt man einen Börsenbegriff, ist ein Bild schwer zu finden und Pseudobilder machen eher wenig Sinn. Beschreibt man aber einen Freizeitpark, werden Bilder erwartet oder auch Videos. Meist werden Bilder angeboten, obwohl es mittlerweile auch zu sehr vielen Themen tonnenweise Videos gibt, die man auch über YouTube einbinden könnte. Doch bei vielen Themen ist das Medium Bild erwartet und wird auch bevorzugt, gerade auf Webseiten. Doch Bild ist nicht gleich Bild, es gibt da große Unterschiede in der Handhabung.

Bilder optimieren für die Seite und für mehr Besucher

Es gibt auf der Webseite zwei Arten von Bilder: die eine Art sind Grafiken, die man für das Layout verwendet, wenn nicht ohnehin über CSS gearbeitet wird und die andere Art sind echte Bilder. Das können Aufnahmen von Ausflugszielen, von Modeteile, von neuen Produkten oder von Veranstaltungen sein.

Grafiken, die nur zur Gestaltung verwendet werden, sind in der Regel klein und optimiert, sie spielen für die Bildersuchmaschine auch keine Rolle und stellen auch auf der Webseite keine großen Hindernisse etwa beim Laden dar. Immer seltener werden sie genutzt, weil etwa ein Rahmen, ein mehrfarbiger Hintergrund und wechselnde Farben über CSS realisierbar wurden. Die typischen Navigationsbilder sind von den Webseiten praktisch verschwunden.

Also gilt die Konzentration der zweiten Gruppe und da gibt es einige Überlegungen, die man anstellen sollte.

Schritt 1: Bildgröße

Wie groß sollte ein Bild eigentlich sein. Dabei gibt es zwei Größen, nämlich die Dimension des Bildes mit Breite und Höhe und die Dateigröße des Bildes. Je größer eine Bilddatei ist, umso länger muss sie online geladen werden und je länger eine Seite lädt, umso kritischer sehen das die Suchmaschinen. Also ist ein Bild mit 4000 x 3000 Pixel Dimension und 2 Megabyte Dateigröße keine Option, weil erstens wird man auf der Webseite das Bild will kleiner darstellen und zweites sind ältere Mobiltelefone dann kaum in der Lage, eine ansprechende Ladegeschwindigkeit der ganzen Seite zu erreichen.

Mittels CSS kann man die Breite auf 100 % einstellen und so wird das Bild dynamisch auf die Gerätegröße hingerechnet, wobei der Inhaltsbereich auf den meisten Webseiten um die 800 Pixel beträgt. 800 x 600 Pixel oder 800 x 500 Pixel sind daher bevorzugte Formate, bei denen die Dateigröße auch überschaubar ist.

Sind mehr breite als hohe Bilder wirklich besser? Sie sind bequemer in der Darstellung, aber 600 x 800 Pixel sind auch möglich. Der Haken bei hohen Bildern besteht darin, dass man entweder die Bilder größer machen muss, damit die ganze Fläche besetzt ist oder man hat einen leeren Rand auf der Seite, was nicht so schön aussieht. Viele Webseitenbetreiber haben daher 800 x 600 den 600 x 800 bevorzugt und das hat sich auch ziemlich durchgesetzt.

Machen verschiedene Versionen Sinn? Es gibt den Trend, unterschiedliche Bilder anzubieten, weil die Handys hochauflösende Grafiken sehr gut darstellen können, aber damit steigt der Aufwand enorm. Die Bilder sollten eine Ergänzung zur Information sein und nicht die Hauptarbeit für die Seite und mit 800 x 600 und CSS-Berechnung für die tatsächliche Dimension fährt man eigentlich sehr gut.

Macht es Sinn, die Bilder zu komprimieren? Ja, weil die Dateien dann viel kleiner werden. Viele Grafikprogramme schlagen für das Speichern der Bilder eine Komprimierung von 80 % vor. Geht man auf 60 %, dann sieht das Bild immer noch sehr gut aus, man spart aber einen erheblichen Prozentsatz an Dateigröße. Und je kleiner die Bilddatei, umso schneller kann die Seite auch geladen werden, auch wenn man mit lazyload längst eine alternative Lösung gefunden hat.

Schritt 2: Bildname

Ein wichtiger Punkt ist der Bildname, weil die Fotografie oft 8596686.jpg heißt und das sagt niemanden irgendetwas. Ändert man den Dateiname auf bunter_faltenrock.jpg und jemand sucht in der Bildersuchmaschine nach bunter faltenrock, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass man mit seinem Bild gefunden wird.

Daher sollte man dort, wo es ohne großem Aufwand möglich ist, sinnvolle Dateinamen für die Bilder auswählen und entsprechend die Datei hochladen.

Schritt 3: der ALT-Text

Mit dem ALT-Text war in den Anfängen der Webseite die Bildbeschreibung für jene Browser gemeint, die keine Bilder darstellen konnten. Das kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Aber heute sollte die Bildbeschreibung auch nicht fehlen, weil es zum einen eine Hilfestellung für Sehbehinderte ist, die das Bild schwer oder im Falle von hochgradig Sehbehinderten oder Blinden gar nicht möglich ist, das Bild zu sehen und zum zweiten weil man damit den Inhalt nochmals für die Suchmaschine aufbereiten kann.

Der Alt-Text zum bunten Faltenrock könnte etwa "bunter Faltenrock mit besonderem Muster" lauten, um ein einfaches Beispiel zu nennen. Sucht man nach dem bunten Faltenrock, dann ist hier nochmals eine Möglichkeit gegeben, auf sich aufmerksam zu machen.

Schritt 4: Bildtext

Ein eher selten genutzte Möglichkeit bei der Bildoptimierung ist der Bildtext. Was ist damit gemeint? Man kann unter dem Bild eine Beschreibung anführen, worum es in dem Bild geht. Das könnte etwa "bunter Faltenrock mit besonderem Muster und tollem Farbenspiel" sein, womit man das wichtige Schlüsselwort Faltenrock erneut anführt und leichter gefunden wird. Das bringt nicht Platz eins in der Suchmaschine, kann aber sowohl bei der Bildersuche als auch der Suche nach einer Webseite hilfreich sein.

Nicht immer ist Platz für den Bildtext gegeben, aber wenn dieser zur Verfügung steht, kann man sich überlegen, ob man nicht diese Lösung einsetzt.

Schritt 5: Bildquelle

Sehr oft steht man vor der Situation, dass man keine Bilder zum Thema hat. Dann bieten sich gratis Bilderbibliotheken an, wie pixabay eine ist. Dort steht sogar geschrieben, dass man nicht anführen muss, dass das Bild von pixabay stammt, aber es wäre nett, wenn man dies anführen würde. Man kann auch einen direkten Link setzen. Bei anderen freien Bibliotheken wie wikimedia, der Bildergalerie aus dem Feld von Wikipedia ist es Pflicht, einen Link zum Original zu setzen.

Geht man von einem hübschen pixabay-Bild aus, das man auf seiner Seite einsetzen will, ist meine Empfehlung, dass man die Bildquelle anführt. Nicht unbedingt als Link, aber zum Beispiel durch diese Zeile:

Bildquelle: pixabay / (Fotograf)

Denn damit schafft man Vertrauen und unterstützt ein Stück weit die Bildergalerie, vor allem aber sehen die Leserinnen und Leser, dass man sich nicht mit fremden Federn schmückt und woher die Medien wirklich kommen. Bei eigenen Bildern braucht es diese Überlegung natürlich nicht.

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Das SEO-Basiswissen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Internet, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Es gibt zentrale Informationen, was eine Seite beinhalten soll und auch die Entscheidungen rund um die Seite. Rund um die Seite betrifft etwa die Domain, die robots.txt oder auch das Arbeiten mit der Search Console von Google.

Und dann braucht es die professionelle Arbeit auf der Seite selbst. Da beginnt beim Titel oder Seitentitel, setzt sich über die Description in den Meta-Tags fort und führt zum eigentlichen Inhalt mit Überschrift, Text und Bild. Eine interne Verlinkung darf natürlich auch nicht fehlen.

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