SEO Sitemap für Besucher und Suchmaschine

Übersicht über den Inhalt der Seite

Eine Sitemap lässt sich als Seitenkarte übersetzen, aber diesen Ausdruck verwendet niemand. Eine Sitemap ist in Wirklichkeit eine Aufzeichnung der vorhandenen und zur Verfügung gestellten Seiten einer Webseite, also beispielsweise alle Unterseiten. Das kann in zwei verschiedenen Formen geschehen.

Sitemap für die Suchmaschinen

Eine Form ist für die Suchmaschinen vorgesehen - nämlich eine XML-Datei, die nach einem bestimmten Schema die Seiten einträgt und diese Datei wird per Link in der Search Console von Google angeführt und auch bei ähnlichen Diensten. Alternativ kann man auch einen Link in die Robots-Datei eintragen.

Google holt sich daraufhin regelmäßig die Sitemap, liest sie ein und indiziert die Seiten. Gerüchte, wonach die Sitemap dazu führt, dass weniger Seiten in den Index gelangen, sind falsch. Allerdings stimmen auch Meldungen nicht, wonach die Sitemap das einzige Kriterium für das Indizieren ist. Tatsächlich kann es passieren, dass Google zwar viele Seiten einträgt, aber nicht alle. Gerade bei großen Webseiten ist die Sitemap via XML interessant, weil auch Unterseiten der 3., 4. oder weiterer Ebenen gefunden werden.

Was machen die Suchmaschinen genau? Sie gehen die Datei durch und rufen die eingetragenen Seiten auf, um zu überprüfen, ob sie diese schon im Index haben oder nicht. Falls ja, wird geprüft, ob es Neuigkeiten gibt, falls nein, wird geprüft, ob die Seite es wert ist, aufgenommen zu werden.

Sitemap für die Seite / Besucher

Die Alternative ist der zweite Weg und bezieht sich auf eine Unterseite, die man logischerweise als Sitemap bezeichnet. Sie kann bei kleineren Seiten hilfreich als Orientierungsplan für Besucherinnen und Besucher genutzt werden, bei größeren Seiten muss man schon ziemlich lange scrollen, um alle Einträge zu erfassen und übersichtlich ist das Ganze auch nicht gerade.

Manche Großunternehmen möchten daher gar nicht, dass alle Seiten angeführt sind, was zwar dann übersichtlicher wird, aber SEO-bedingt nicht so klug ist. Denn gerade die Bots, die automatischen Eintragungstools der Suchmaschinen wie Google oder Yahoo lesen die Sitemaps ein und indizieren die gefunden Seiten. Schließlich ist die Sitemap nichts anderes wie eine interne Linkliste frei nach dem Motto "schau an, das haben wir auch auf der Seite".

Es gibt auch die Idee, bei großen Seiten nur die oberen Ebenen anzuführen oder überhaupt pro Hauptkapitel eine eigene Sitemap anzuführen. Das scheint auf den ersten Blick eine sehr gute Lösung zu sein, doch in Wirklichkeit bringt das nicht so viel. Die Suchmaschinen finden die Seiten über die XML-Angaben ohnehin und wichtiger ist eine gute interne Verlinkung, um von einer Seite zur nächsten zu führen.

Werden die Seiten gemocht, dann werden sie auch von externen Seiten verlinkt und die Suchmaschinen schauen öfter vorbei. Die Eintragung in den Webmaster-Tools von Google oder Microsoft (Bing) ist auf jeden Fall dringend anzuraten.

Lesen Sie auch

Das SEO-Basiswissen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Internet, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Es gibt zentrale Informationen, was eine Seite beinhalten soll und auch die Entscheidungen rund um die Seite. Rund um die Seite betrifft etwa die Domain, die robots.txt oder auch das Arbeiten mit der Search Console von Google.

Und dann braucht es die professionelle Arbeit auf der Seite selbst. Da beginnt beim Titel oder Seitentitel, setzt sich über die Description in den Meta-Tags fort und führt zum eigentlichen Inhalt mit Überschrift, Text und Bild. Eine interne Verlinkung darf natürlich auch nicht fehlen.

Diesen Artikel teilen

Kategorien

Grundlagen
HTML-Grundlagen
CSS-Grundlagen
Javascript-Grundlagen
PHP-Grundlagen
MySQL-Grundlagen
SEO-Grundlagen

Infos, Tipps, Vermarktung
Webdesign-Lexikon
Online-Werbung
PHP-Codeschnipsel