Eine erfolgreiche interne Verlinkung aufbauen

Grundlage für viele Besucher und gute Positionen

Wenn man eine Webseite aufgebaut hat, besteht sie aus manchen, vielen oder gar sehr vielen einzelnen Seiten. Diese müssen irgendwie gefunden werden und das erreicht man durch eine interne Verlinkung, also Links zwischen den verschiedenen Seiten in welcher Form auch immer.

Dabei stellen sich zwei Problemstellungen, nämlich einerseits eine nachvollziehbare Verlinkung für die Besucherinnen und Besucher und andererseits eine interne Verlinkung, die die Suchmaschinen auch dazu einladen, immer wieder von Seite zu Seite zu springen und nachzuschauen, was es neues geben könnte. Wobei bei den Suchmaschinen mit der Sitemap ein weiteres wichtiges Werkzeug möglich ist.

Möglichkeiten für die interne Verlinkung

Es gibt verschiedenen Optionen, wie man die interne Verlinkung aufbauen kann. Da gibt es die klassische Navigation und weitere Möglichkeiten je nach Größe der Seite und technischen Aufbau sowie der Linkstrategie.

Interne Verlinkung durch Navigation

Der klassische Aufbau einer Webseite bestand lange Zeit aus einem Kopfteil oben, links eine Spalte mit der Hauptnavigation und rechts davon die breite Hauptspalte mit dem eigentlichen Inhalt der jeweiligen Seite. Eine optionale rechte Spalte spielt jetzt keine Rolle, wäre denkbar wie auch eine Hauptnavigation mit den wesentlichen Punkten waagrecht über den Spalten.

Sowohl die waagrechte Hauptnavigation wie auch eine in sich geschlossene Hauptnavigation in der linken Spalte dient zum Weiterführen zu den nächsten Seiten und ist das Kernstück der internen Verlinkung.

Aufgrund der hohen Handy-Nutzung ist man dazu übergegangen, oftmals auf die typische Navigation zu verzichten und stattdessen am Ende der Seite - nach dem eigentlichen Artikeltext - die Navigation aufzubauen. Dann hat man die gleiche Navigation für Desktop-Nutzer ebenso wie für Nutzer von mobilen Geräten.

Vorteile und Nachteile der Navigation

+ sehr viele Menüpunkte schaffen Überblick über das Angebot

+ Darstellung weiterer Ebenen (Unterseiten), manchmal bis zu vier Ebenen

+ klare Verlinkung auch für die Suchmaschine

- oftmals sehr lange Navigation und damit wenig Überblick

- sehr viele Links auf einer Seite

- gar nicht so viele Klicks auf die Navigation, wie man annehmen würde

Interne Verlinkung durch Select-Feld

Die Alternative zur klassischen Navigation ist mit einem kleinen Formular machbar. Es gibt ein Selectfeld - oder auch mehrere - mit der Auswahl verschiedener weiterer Artikel. Das spart Platz, aber mehrere Ebenen können nicht dargestellt werden. Für eine umfangreiche Plattform ist das wohl eher nicht die Lösung.

Vorteile und Nachteile der Select-Auswahl

+ übersichtlich und platzsparend

+ klare Struktur sichtbar

- für Suchmaschinen nicht so optimal

- für große Seiten auch nicht, da weitere Ebenen nicht möglich sind

Interne Verlinkung durch weiterführende Links

Es geht aber auch ganz anders und dieser Weg setzt sich immer öfter durch. Statt einer Navigation an einem fixen Platz mit vielen Links kann man auch darauf komplett verzichten und verlinkt am Ende jedes Artikels zu dazupassenden Texten. Man kann eine Hauptnavigation mit den wichtigsten Einstiegskapital aufbauen, muss es aber nicht. Die wirkliche interne Verlinkung erfolgt am Ende des Textes. Die Leute lesen sich den Artikel durch und finden ohne suchen zu müssen weitere, die zum Thema passen.

Eigentlich würde man annehmen, dass die Information dann geringer ist, aber in Wirklichkeit interessiert man sich für ein Thema und nicht für alle Themen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich quer durch eine Plattform klickt ist gering. Wer über die Politik eingestiegen ist, wird kaum nach Sportergebnisse suchen. Aber das, was interessiert, könnte weiterhin wichtig sein, sodass passende Verlinkungen oder auch eine Linkübersicht mit bis zu 20 Links und Untergliederungen eine hilfreiche Navigation darstellt.

+ trifft genau das Interesse

+ nur Links, die auch dazupassen

+ nicht so viele Links wie in der typischen Navigation

+ für kleine Seiten und riesige Portale geeignet

- etwas mehr Arbeit, weil man die richtigen zusammensuchen muss

Interne Verlinkung: was sagt die Suchmaschine?

Die Suchmaschine mag logische Verlinkungen. Die Idee mit Links am Ende der Seite plus einer kurzen Zusammenstellung der Hauptkapitel ist eine schöne Lösung, weil über die Hauptkapitel findet die Suchmaschine weitere Texte, über die interne Verlinkung am Ende der Seite die zur aktuellen Seite passenden Links.

Wesentlich ist für Suchmaschinen wie etwa Google, dass man mit der XML-Sitemap mitteilt, was man überhaupt für Seiten zur Verfügung stellt und damit lassen sich alle Artikel eintragen und auch für eine regelmäßige Überprüfung finden. Ist dann die interne Verlinkung in sich logisch und erkennt man, dass die Besucher sie nutzen und mögen, hat man gewonnen.

Lesen Sie auch

Das SEO-Basiswissen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Internet, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Es gibt zentrale Informationen, was eine Seite beinhalten soll und auch die Entscheidungen rund um die Seite. Rund um die Seite betrifft etwa die Domain, die robots.txt oder auch das Arbeiten mit der Search Console von Google.

Und dann braucht es die professionelle Arbeit auf der Seite selbst. Da beginnt beim Titel oder Seitentitel, setzt sich über die Description in den Meta-Tags fort und führt zum eigentlichen Inhalt mit Überschrift, Text und Bild. Eine interne Verlinkung darf natürlich auch nicht fehlen.

Diesen Artikel teilen

Kategorien

Grundlagen
HTML-Grundlagen
CSS-Grundlagen
Javascript-Grundlagen
PHP-Grundlagen
MySQL-Grundlagen
SEO-Grundlagen

Infos, Tipps, Vermarktung
Webdesign-Lexikon
Online-Werbung
PHP-Codeschnipsel