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MySQL-Grundlagen: Datentypen

Datentypen in MySQL zum Speichern der Daten

Eine Datenbank braucht man, um mittels MySQL die Tabellen verwalten zu können. Die Tabellen wiederum beinhalten die Datenfelder, in denen die eigentlichen Daten gespeichert werden. Aber damit das glücken kann, braucht es Datentypen, die die Vorgabe der Datenfelder darstellen. Diese bieten Informationen, ob nun Text, Datumsangaben oder Zahlen zu erwarten sind.

Man kann natürlich auch Datentypen anders verwenden. So ist es möglich, in einem Text-Datenfeld eine reine Zahlenkollone oder ein Datum zu speichern. Wie sinnvoll dies ist, hängt von der Anwendung ab, die man programmieren möchte. MySQL stellt die Datentypen zur Verfügung, was man damit tatsächlich macht, ist Sache der Anwender und Entwickler.

Bei den Datentypen sind die verschiedenen Arten ein Kriterium, der Speicherplatz ein anderes. So gibt es beispielsweise für das Speichern ganzer Zahlen den Datentyp INT als Klassiker, der von -2 147 283 648 bis +2 147 283 647 Zahlen speichern kann. Allerdings braucht INT 4 Byte, während TINYINT nur 1 Byte verbraucht. Nehmen wir an, dass man ein solches Feld nur einsetzen möchte, um eine Funktion ein- oder auszuschalten, also 0 für inaktiv und 1 für aktiv, dann braucht man INT nicht wirklich, setzt TINYINT ein und hat bei jedem Datensatz drei Byte Speicherplatz gespart.

Das mag jetzt lächerlich erscheinen, doch wenn man eine Datentabelle verwaltet, die 50.000 Datensätze hat, dann kommt ein erheblicher Unterschied im Speicherbedarf zum Tragen. Daher sollte man nicht ins Blaue eine Datentabelle anlegen, sondern ein Konzept entwickeln, welche Datenfelder man braucht, wie groß die Daten sein werden und welcher Art sie sind, um entscheiden zu können, welche Datentypen überhaupt gebraucht werden.

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