Datensymbole in der Datenbank

Zusatzoptionen bei den MySQLi-Datentypen

Die Felder eine Datentabelle werden nicht nur durch ihre Datentypen definiert, sie können durch zusätzliche Symbole eingeengt werden. In SQL und damit auch in MySQLi kennt man vier solche Symbole, die optional beim Anlegen der Datenfelder genutzt werden können. Sie haben bestimmte Funktionen, die im täglichen Betrieb von großer Bedeutung sein können.

Welche Datensymbole kennt MySQLi?

M zeigt die maximale Anzahl angezeigter Stellen, wobei der maximale Wert 255 ist.
D gibt bei Fließkommazahlen die Anzahl der Kommastellen an.
Z steht für Zerofill und füllt das Feld automatisch mit der Null.
UNSIGNED verhindert, dass es ein Vorzeichen gibt.

Beispiel

Wenn man also ein Datenfeld als TINYINT anlegt, hat man verschiedene Optionen, die manchen unbekannt sind, obwohl sie schon lange mit Datenbanken arbeiten. Der klassische Fall einer Feldspeicherung ist

aktiv TINYINT (1)

Damit wird das Datenfeld aktiv angelegt und TINYINT erhält eine Stelle zugewiesen, womit die Option M bereits eingesetzt wurde, ohne sie vielleicht zu kennen. Man könnte die Geschichte aber noch erweitern, indem man

aktiv TINYINT (1) [UNSIGNED]

schreibt. In diesem Fall gibt es das gleiche Feld, aber es können keine Vorzeichen verwendet werden. Es sind also nur positive Zahlen möglich. Es ist dies eine kleine Zusatzinformation, die aber eine nachhaltige Wirkung hat.

Sinn hinter den Datensymbolen

Wer mit vielen Informationen arbeitet oder wer auch typische Fehler bei der Eingabe kennt, kann sich mit diesen zusätzlichen Informationen und Definitionen absichern, dass etwa niemand eine negative Zahl einzugeben versucht, indem man wie im Beispiel das unterbindet. Spätestens wenn die Speicherung nicht klappt, wird es eine Frage nach dem Warum geben und man kann Aufklärungsarbeit durchführen.

Eine andere Überlegung ist etwa die Angabe der Kommastellen für kaufmännische Anwendungen, weil man sich damit das Runden auf zwei Stellen in den Skripten ersparen kann. So muss man nur eine Angabe machen, in der Anwendung müsste man vielleicht immer wieder das Runden programmieren und das kostet Zeit und auch Ladezeit beim Aufruf der Webseite.

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Die MySQL-Einführung setzt sich aus verschiedenen Ebenen zusammen. Zuerst einmal muss man das Prinzip mit den Relationen und den Datensymbolen verstehen. Die Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Datenbank betreiben zu können und für viele ist der Editor phpMyAdmin eine große Hilfe bei der Verwaltung.

Für den Gesamtzusammenhang muss man den Unterschied von Datenbank und Datentabelle verstehen, denn die Datenbank ist der Platz, die Datentabelle in Wirklichkeit der Ort der Informationen.

Und dann muss man ein gutes Konzept entwickeln, welche Tabellen man aufbauen möchte und welche Felder man braucht. Dafür muss man die Datentypen kennen, die es für Text, Zahlen und das Datum gibt und unterschiedlich groß sein können. Bei großer Zahl von Datensätze kann eine falsche Felddefinition durchaus viel mehr Speicherbedarf bedeuten als nötig.

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