Direktmarketing auf der eigenen Seite

Direkte Buchungen von interessierten Werbekunden

Durch die Werbenetzwerke haben viele Besitzer von zum Teil privaten Webseiten Möglichkeiten bekommen, mit ihrer Seite ein wenig Geld zu verdienen. Sehr große Portale gehen einen ähnlichen Weg, nur nicht über die Werbenetzwerke, sondern über Organisationen, die die Werbung bündeln. In Österreich ist hier die ÖWA zu nennen, die sowohl einheitliche Statistiken durch Tools anbietet, die gleichzeitig auch für Agenturen als Grundlage für das Buchen von Kampagnen dienen. Das heißt, dass dort angezeigt wird, wie viele Besucher man sein eigen nennen und welche Werbeplatzierungen auf der Seite möglich sind. Das funktioniert aber eher nur für die großen Portale.

Direkte Werbebuchungen auf der eigenen Seite erreichen

Man kann sich aber die Werbeplätze auch selbst füllen. In diesem Fall spricht man vom Direktmarketing. Statt sich einen Code von Google & Co. zu besorgen und dynamisch Anzeigen darstellen zu lassen, besteht die Möglichkeit, Firmen direkt anzusprechen und per Vertrag eine Werbung für eine bestimmte Zeitspanne oder für eine bestimmte Anzahl an Anzeigen zu schalten.

Dabei gibt es drei Wege, die sich auch kombinieren lassen. Eine Möglichkeit besteht darin, dass man Unternehmen anspricht und auf das Angebot aufmerksam macht in der Hoffnung, Werbebuchungen einfahren zu können. Der zweite Weg ist der umgekehrte, dass Unternehmen auf die Internetseite aufmerksam werden und sie gut und für sie selbst interessant finden und Buchungsanfragen schreiben oder sich auch per Telefon melden.

Der dritte Weg ist die Möglichkeit, auf seiner Seite alle Werbeformen zu bekunden. Man hupt niemanden direkt an, bietet sich aber als mögliche Werbeform an. Dabei sollte man ehrliche Zugangsdaten anführen und auch präzise ausführen, was man anzubieten hat - etwa Werbebanner in welchem Bereich der Seite und zu welchen Konditionen.

Preise ergo Einnahmen für Direktwerbung

Beim Direktmarketing kann wohl ein Preis pro Klick vereinbart werden, oftmals ist es aber ein Fixpreis für beispielsweise einen Monat und genau solange bleibt der Banner dann auch sichtbar an gut erkennbarer Stelle. Für den Werber bietet dies den Vorteil, nicht ständig mit Mitbewerbern in Rotation zu stehen und nicht zu wissen, wie oft man wo geschaltet wird und für den Webseitenbesitzer gibt es einen fixen Betrag, mit dem man kalkulieren kann.

Allerdings ist es fast unmöglich zu wissen, was man verlangen kann und darf. Das hängt auch davon ab, wie die Buchung erfolgt. Wenn für einen bestimmten Zeitraum ein Banner geschaltet werden soll, gibt es einen Fixpreis, bei dem es wiederum davon abhängt, wer sich bei wem gemeldet hat. Seitenbetreiber sind oft überrascht, dass namhafte Unternehmen sich melden und für eine Werbung interessieren, wobei meist dann auch ein Angebot mit Preis gemacht wird. Hier gilt es zu überlegen, ob das ein guter Preis ist oder nicht und Gier ist ein schlechter Ratgeber. Hat man sich selbst gemeldet, muss im Vorfeld klar sein, was man sich für Preise erwartet.

Stets aktive Handlungen erforderlich

Das Direktmarketing hat natürlich im Gegensatz zu den Werbenetzwerken den entscheidenden Nachteil, dass man sich um die Werbung bemühen muss. Während man beim Netzwerk sich praktisch um nichts kümmern muss, Newsletter über neue Aktionen automatisch erhält und nur hin und wieder den Code für die Werbemittel austauschen muss, muss man sich beim Direktmarketing in der Online-Werbung stets um die Werbekunden kümmern und hat daher weniger Zeit, neue Inhalte aufzubauen. Dafür kann es sein, dass man beim Direktmarketing deutlich höhere Preise ergo Umsätze erzielt als beim Werbenetzwerk.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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