Page Impressions in der Statistik

Wie viele Seiten werden angezeigt?

Eine wichtige Größe in der Statistik einer Webseite ist die Page Impression. Sie zeigt an, wie oft eine Seite (egal ob Startseite oder Unterseite) angezeigt wird und wird normalerweise sowohl pro Tag zusammengefasst wie auch pro Monat. In der Werbung spricht man gerne von den Impressions pro Monat, witzigerweise ist den Webseitenbesitzern die Zahlen pro Tag wichtiger - vermutlich auch, weil diese Zahlen überschaubarer sind.

Bedeutung der Page Impressions für Seite und Werbung

Wenn man einmal 50 und ein anderes mal 100 Leute auf der Seite hat, sagt das mehr aus als der Vergleich von Zahlen pro Monat im mehrstelligen Bereich, bei denen man erst den Schnitt pro Tag errechnen muss. Dabei müssen die Webseitenbesitzer sich aber im Klaren sein, welche Bedeutung die Page Impressions für die Werbeverantwortlichen haben.

Will man ein Werbepartner sein und Werbung schalten, um die eigene Webseite zu vermarkten, dann wird man kleinere Unternehmen auch mit schwächeren Zahlen über das Direktmarketing erreichen können. Die großen Unternehmen, die oft durch Marketingagenturen vertreten werden, werden sich kaum dafür interessieren, weil sie denken in größeren Dimensionen.

Daher ist die Summe der Page Impressions auch ein Gradmesser dafür, welche Werbungen man für die eigene Seite an Land ziehen kann. Hat man es geschafft, ein großes Portal aufzubauen, dann kann man ganz andere Partner ansprechen als mit einer kleinen privaten Seite, die über Google AdSense auch vermarktet werden kann, wo die Zugriffe nicht ganz so wichtig sind. Große Erträge sind dann sowieso nicht zu erwarten.

Page Impressions, TKP, CPC und Einnahmen

Man könnte jetzt auch von Seitenaufrufe sprechen, aber der Begriff Page Impressions hat sich international durchgesetzt. Für die Werbemöglichkeiten ist die Summe der Page Impressions von sehr großer Bedeutung, weil sich davon die Werbemöglichkeiten ableiten lassen. Es ist für den Webseitenbesitzer interessant, ob man viele oder wenige Besucher hat, aber wenn man Geld machen möchte, braucht man entsprechend guten Zugriff.

Zwei wichtige Größen sind TKP und CPC bei der Entscheidung der Werbeschaltungen über Werbenetzwerke zum Beispiel. TKP steht für Tausendkontaktpreis oder im Englischen CPM für Cost per Mill. CPC steht für Cost per Click und ist weit höher.

Was heißt das jetzt? Wenn man sehr viele Besucherinnen und Besucher hat, kann man mit TKP ein regelmäßiges Einkommen erzielen, weil es für jeden Besuch Geld gibt. Aber der Betrag spielt sich bei geringen Werten von maximal 2 bis 3 Euro für tausend Anzeigen ab. Oftmals sind es aber auch nur 0,5 Euro abhängig vom Thema. Wirtschaftsthemen erzielen die besten Werte, Sport und Freizeit sind eher mäßig erfolgreich. Hat man jetzt jeden Tag 5.000 oder mehr Besucher, kann man trotzdem eine gute Basis erzielen.

Hat man diese Besucher nicht, wird man mit TKP oder CPM nicht weit kommen und es ist besser, sich Google AdSense zu überlegen, um über CPC zu Geld zu kommen. Jedes Mal, wenn jemand auf die Werbung klickt, gibt es Geld - egal, ob danach wirklich etwas beim Werbenden gekauft wird oder nicht. Hat man eine als gut eingeschätzte Seite, kann es pro Klick auch 0,5 oder mehr Euro geben - mit einem Klick. Die Klickrate wird dann wichtig, aber man kann mit 3.000 Besuchern auch auf 20 Euro am Tag kommen und das sind mal 30 Tage 600 Euro fixes Einkommen. Das erreicht man mit TKP nicht einmal ansatzweise.

Die Alternative: direkte Buchung

Hat man ein paar tausend Besucherinnen und Besucher, kann es auch gut sein, dass Unternehmen und/oder Agenturen direkt Kontakt aufnehmen und Banner schalten wollen, wobei sie einen Fixpreis anbieten. Das ist der Moment, in dem man ausgehend von den Page Impressions hochrechnen kann, was mit TKP oder CPC zu verdienen ist und hat einen Vergleich. Die direkte Buchung sollte schon höher liegen, bringt aber auch den Vorteil eines fixen Geldes etwa für eine Buchung von einem kompletten Monat. Direkte Buchungen mit TKP machen wenig Sinn, weil man kaum mehr erreichen wird als etwa über Werbenetzwerke.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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