Textlink in der Online-Werbung

Reiner Text, keine Grafik, aber doch Werbung

Die Online-Werbung bestand in ihren Anfängen hauptsächlich aus Werbebannern, die meist Banner bezeichnet werden. Denn, so die Überlegung, die grafischen Bilder locken die potentiellen Kundinnen und Kunden eher aus der Reserve als ein langweiliger Text und man klickt eher auf eine solche Werbeform.

Textlink im Online-Marketing

In der Zwischenzeit sieht man die Geschichte ganz anders, denn die Grafiken ergo Werbebanner sind zum Teil verhasst oder werden von den Werbeblocker-Tools entsorgt und gar nicht mehr gesehen, während Text weiterhin gefragt ist. Ein weiteres Argument ist die Tatsache, dass die Suchmaschinen mit den Grafiken wenig anfangen können, die Texte werden hingegen indiziert. Zwar sollte man mit generellen Aussagen vorsichtig sein, weil natürlich die Banner in ihrer grafischen Darstellung sehr schöne Lösungen darstellen können, aber sie haben auch so manche Nachteile wie etwa sehr unterschiedliche Bildschirmauflösungen vom Mobiltelefon bis zum großen Monitor des PC.

Daher hat der Textlink deutlich an Aufschwung bekommen, wobei es sich hier um einen normalen Link handelt, wie man ihn stets auf Webseiten einsetzt, aber er verlinkt zum Werbepartner ergo zum werbenden Unternehmen. Ansonsten gibt es zum Werbebanner keinen Unterschied, denn auch hier kann es einen Preis pro Klick geben, auch hier kann der Text des Links eine Werbebotschaft enthalten und auch hier baut man die Werbung ein, um mit der Webseite Geld zu verdienen.

Der Textlink ist aber nicht nur ein simpler Link - was er natürlich sein kann - sondern er kann auch, wenn man mit Werbenetzwerken zusammenarbeitet, aus einem Katalog an möglichen Zielen ausgewählt werden. Wenn man beispielsweise für ein großes Versandhaus Werbung schalten möchte, das unzählige Teilbereiche abdeckt und man selbst ein bestimmtes Thema auf seiner Seite hat, dann macht es Sinn, nicht das Unternehmen einfach zu verlinken, sondern genau dorthin zu verlinken, wo die angebotenen Produkte zum eigenen Thema der Webseite passen. Denn damit schaltet man nicht nur Werbung, man erhöht auch die Chance, dass die Besucherinnen und Besucher tatsächlich einen Einkauf tätigen. Und wenn das passiert, kassiert man eine Provision, ohne wirklich etwas dafür getan zu haben. Das stimmt natürlich nur bedingt, weil man ja die Internetseite aufbauen und den Link einbauen musste, aber wenn das Werk einmal läuft, hat man keine weiteren Aktivitäten mehr zu setzen.

Werbe-Textlink in der Praxis

Ein Problem besteht darin, dass Angebote kurzfristiger Natur sein können und wenn man selbst hunderte oder gar tausende Seiten hat und man verlinkt häufig, müsste man jeden dieser Links ändern oder gar deaktivieren. Es ist daher situationsbedingt zu prüfen, welche Aktion Sinn macht und was man besser lassen sollte.

Ein Link auf die Startseite bringt nur bedingt etwas, weil sich die Leserinnen und Leser von dort aus erst bis zum Angebot durchkämpfen müssen und das ist nicht sehr nutzerfreundlich, weshalb es wenige Erträge wird geben können. Aber ein Ansatz könnte sein, auf typische Kategorien zu verlinken, denn diese werden wohl nicht so schnell wieder deaktiviert werden.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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