Zugriffsquellen in der Statistik der Webseite

Woher kommen die Besucherinnen und Besucher?

Schon das Betreiben einer Webseite wirft die Frage auf, woher die Leute kommen und wie man diese Zahlen analysieren könnte bzw. wo es Verbesserungspotential gibt. Kann die Seite das Interesse treffen, das die Leute bewegt oder haben die Menschen andere Inhalte und/oder Medien gesucht? Noch stärker wird das Interesse an der Frage der Zugriffsquellen, wenn man in die Online-Werbung einsteigen möchte.

Bedeutung der Zugriffsquellen für die Webseite und das Marketing

Als Zugriffsquellen werden alle Wege zusammengefasst, wie die Besucherinnen und Besucher die Webseite aufgesucht haben. Es gibt generell drei Wege, die in Prozentwerte aufgeschlüsselt werden:

Die Suchmaschinen sind klar: jemand sucht nach einem Begriff in Google, Yahoo oder anderen Suchdiensten und erhält eine Ergebnisliste, wobei jedes Ergebnis einen Link zu einer Webseite darstellt. Die Suchmaschinen liefern die meisten Besucher und deshalb ist die Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig.

Ein Verweis einer anderen Webseite ist schlichtweg ein Link, egal ob auf die Startseite oder eine Unterseite. Man spricht auch oft von einem Backlink, obwohl das praktisch falsch ist, weil man dann erst die Seite verlinken müsste und sie einen Backlink setzt - wie beim umstrittenen Linktausch. Über Links kommen auch einige Besucher, aber nicht so viele wie über die Suchmaschinen. Im Gegenteil: der Anteil der Suchmaschinen ist besonders hoch.

Der direkte Aufruf ist dann gegeben, wenn man die Adresse selbst im Browser eingibt oder eine gespeicherte Adresse aus den Favoriten aussucht. Je nach Popularität und Größe der Webseite kann dieser Anteil hoch sein. Man muss hier auch aufpassen, denn wenn man selbst aktiv auf der Seite arbeitet - zum Beispiel online über CMS - dann produziert man selbst einiges an Zugriffe. In manchen Statistikprogrammen kann man aber seine eigenen Aufrufe ausschließen lassen.

Es ist keine Überraschung, wenn mehr als 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher laut Statistik der Zugriffsquellen von Suchmaschinen kommen. Sind es weniger als 90 Prozent, dann ist die Seite sehr gut etabliert oder hat wenige Besucher bzw. ist ganz neu und die eigenen Zugriffe machen einen hohen Anteil aus.

Aussagen und Überlegungen zu den Zugriffsquellen

Dass man die meisten Besucher über die Suchmaschinen erhält ist klar. Deshalb ist es auch so wichtig, möglichst leicht in diesen gefunden zu werden. Aber es gibt noch andere Überlegungen. Eine ist zum Beispiel als Werber, dass man viele Besucherinnen und Besucher durch die Affiliates bekommt - also durch Werbepartner, die auf ihrer Seite Werbung schalten. Schickt jemand sehr viele Besucher auf die Angebote des werbenden Unternehmens, wird man diesem bessere Erträge etwa in Form einer höheren Provision zugestehen.

Auch die sozialen Netzwerke spielen eine große Rolle. Wenn man als Webseitenbesitzer sich auf Facebook mit Links zur Seite bemerkbar macht oder es auch über Twitter oder Pinterest versucht, ist es interessant, ob wirklich echte Besucherinnen und Besucher über diese Kanäle auf die Seite kommen.

Daher gibt es verschiedene Ebenen, wie man die Zahlen beurteilen kann. Man kann sich die zentrale Auswertung anschauen und etwa feststellen, dass 93 % der Besucher durch Suchmaschinen kommen. Man kann aber auch erheben, von welchen Suchmaschinen sie kommen und warum von den anderen nicht. So hat man einen Ansatz, was als nächstes probiert werden könnte - etwa sich auf diese bisher erfolglosen großen Suchmaschinen konzentrieren.

Auch die Effizienz sozialer Netzwerke gilt es zu hinterfragen und man kann sich anschauen, von welchen anderen Webseiten die Besucherinnen und Besucher geschickt werden. Das sind häufig Foren, die man gar nicht kennt, wo aber die eigenen Beiträge verlinkt werden, weil sie zum Thema von Diskussionen passen. So kann man viel darüber lernen, wer sich für die Inhalte interessiert und vor allem warum.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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