Herkunftsland der Besucherinnen und Besucher

Woher kommen die Leute?

Die Unique Visitors sind als Datengröße aus der Statistik sowohl für die Besitzer der Webseiten als auch für die werbenden Unternehmen im Rahmen der Online-Werbung wichtig. Aber es gibt auch andere statistische Größen, die für die Werbung interessant, vielleicht sogar sehr wichtig sind, die aber von den Betreibern von Webportalen und kleineren Webseiten nicht als ebenso wichtig eingestuft werden. Dazu zählt auch die Herkunft der Besucher.

Wozu braucht man die Herkunftsländer in der Statistik?

Dazu ein Beispiel. Nehmen wir an, eine Seite hat täglich 15.000 Unique Visitors, was ein sehr guter Wert ist. Die Seite behandelt technische Informationen rund um Programmieren, neue Medien und andere Inhalte, die man auf Webseiten transportieren könnte und es gibt täglich viele News. Nun möchte ein Unternehmen seine Webhostingpakete anbieten, ist aber nur in Österreich tätig, das heißt etwaige Leute aus Deutschland sind für die Kampagne uninteressant.

Jetzt kann es zwar sein, dass die Seite von Österreich aus gestaltet, aufgebaut und gewartet ist, aber zwei Drittel der Besucherinnen und Besucher kommen aus Deutschland, für die die Inhalte genauso aktuell und wichtig und interessant sind. Damit sind die 15.000 Unique Visitors zwar eine schöne und tolle Zahl, helfen dem werbenden Unternehmen aber nur bedingt.

Hier wäre die Information, wie viele Leute der 15.000 aus Österreich kommen sehr hilfreich, weil man dann eine präzisere Entscheidung treffen kann, ob die Online-Werbung Sinn macht. Das gilt für den Besitzer der Plattform ebenso, weil wenn das Unternehmen keine neuen Kunden gewinnen kann - oder zu wenige - dann gibt es logischerweise auch kein Geld, es sei denn, es gilt der TKP für das reine Anzeigen der Werbungen. Für den Webseitenbetreiber ist die Herkunft meist nicht so wichtig, aber sobald man in die Online-Werbung einsteigt, sollte man sich näher damit beschäftigen, um richtig planen zu können.

Probleme bei der Werbung

Wenn man auf seiner Seite direkte Buchungen wie etwa Banner beziehen kann, ist zu beachten, dass die Werbung mit den Besucherinnen und Besuchern zusammenpasst. Ein deutsches Unternehmen braucht deutsche Besucher, andernfalls macht die Werbung wenig Sinn.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass man auf seiner Seite Besucher aus verschiedenen Ländern hat und mit Werbenetzwerke zusammenarbeitet. Wenn man zum Beispiel im deutschsprachigen Raum viele Besucher aus Deutschland und Österreich hat und im Werbenetzwerk gibt es ein passendes Werbeunternehmen mit Angebote für beide Länder ist die Sachlage wunderbar. Was aber, wenn seine Angebote nur für Deutschland oder nur für Österreich relevant sind?

Eine Möglichkeit wäre eine technische Lösung mit der Abfrage, aus welchem Land der aktuelle Besucher kommt und dann wird entsprechend per Weiche die richtige Werbung angezeigt. Doch die Abfrage der Länder funktioniert nicht immer perfekt und man hat es auch mit großem Aufwand zu tun. Hier sind Werbesysteme wie Google AdSense natürlich von Vorteil, weil die Besucher erkannt werden und entsprechend personalisierte Banner angezeigt werden können.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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