Seiten pro Besuch in der Statistik

Seiten/Besuch: blättern die Leute weiter?

Die Verweildauer ist ein Kriterium in der Statistik, das zeigt, wie lange sich die Besucherinnen und Besucher auf der Webseite aufhalten. Die Absprungrate zeigt, wie viele Leute sofort wieder die Seite - aus welchem Grund auch immer - verlassen. Eine weitere Größe, die die Statistik anbieten kann, ist die Berechnung des Verhältnisses von Seiten und Besuche.

Wie wichtig ist die Angabe der Seiten pro Besuch?

Es kann jemand eine Seite über die Suchmaschine erreichen und minutenlang darauf verbleiben, ehe die Person eine andere Webseite aufsucht. Die Absprungrate ist dann bei 100 %, die Verweildauer aber dennoch hoch. Der Besuch verursachte aber nur das Aufsuchen einer einzigen Seite. Die Navigation wurde nicht in Anspruch genommen, um eine andere Seite zu besuchen. Trotzdem kann der Besucher genau die Information gefunden haben, die er angestrebt hatte und ist hochzufrieden wieder verschwunden.

Mit der Berechnung von Seiten pro Besuch kann man ermitteln, wie einladend die Seite ist, um sich weiterleiten zu lassen. Auf einem Onlineshop wird der Wert gut sein, weil man von Produktseite zu Produktseite gelangt und vielleicht auch ähnliche Produkte vergleichen möchte. Bei einer Informationsseite kommt es darauf an, ob die Informationen dergestalt sind, wie man sie gesucht hatte. Aber manchmal gerät man auf eine Seite, die viel interessanter ist, als man im Vorfeld angenommen hätte.

Die Beobachtung des Verhältnisses von Seiten pro Besuch kann mittelfristig einen Trend ergeben, der positiv oder negativ ausfällt. Fällt die Quote, dann interessieren sich weniger Leute für die Inhalte und man sollte gegensteuern oder analysieren, warum das so ist. Steigt die Quote, dann hat man das Interesse der Leute stärker wecken können.

Dabei kommt es aber stark darauf an, welche Informationen man überhaupt anbietet. Wenn jemand eine Frage hat und diese wird auf der gefundenen Seite vollständig beantwortet, ist es nichts Böses, wenn man danach wieder die Seite verlässt. Wenn man einfach nur so schaut und nicht weiterschaut und andere Seiten aufruft, dann ist das Interesse nicht getroffen worden.

Was bedeutet Seiten pro Besuch für Werbemaßnahmen?

Wenn sehr viele Leute sehr schnell wieder weg sind, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man damit viel Geld in der Werbung erreichen wird. Es wird wohl auch wenig Sinn machen, die eigene Seite zu bewerben - bei Google oder Facebook zum Beispiel - weil das Interesse ja deshalb nicht steigt. Es sollte aber vorher das Interesse herausgefunden und geweckt werden, ehe man mit Werbemaßnahmen auf der Seite versucht, Geld zu verdienen.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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