Werbebanner Größen und Vergleich

Welche Werbeformen sind am effektivsten?

Seit die Webseiten im Internet zu einem Standardmedium wurden, gibt es auch die Möglichkeit, mit Werbung auf diesen Seiten Geld zu verdienen. Ein kleiner Blog kann dabei genauso ein paar Euro einbringen wie auch ein großes Portal einen hohen Betrag erwirtschaften kann. Aber nicht jede Werbeform macht Sinn und nicht jede Werbeform wird ewig bestehen oder kommt gut bei den Besucherinnen und Besuchern an. Diese Seite bietet nun einen Überblick über die Werbeformen vom Logo bis zum Popup mit Stärken und Schwächen sowie Auswirkungen.

Bannergrößen und Werbearten - Vorteile und Nachteile

Die nachstehende Liste fasst die verschiedenen Werbeformen zusammen, die in Werbenetzwerke und bei direkter Buchung eingesetzt werden können. Manche funktionieren sehr gut, andere waren schon einmal besser.

Rechteck (Rectangle)

Beschreibung: das Rechteck gibt es in verschiedenen Größen und kann direkt beim Text eingebaut werden. Bei Google AdSense wird es immer öfter responsive ausgeliefert, also passt sich in der Größe der Fläche an, die zur Verfügung steht. Das Rechteck mit 300 x 250 Pixel ist ein Standardformat in vielen Werbenetzwerke (Affiliate Netzwerke).

Wie groß ist das Rechteck?

Vorteile und Nachteile

+ passt sich gut dem Text an
+ das Medium und Large Rectangle haben eine schöne Fläche für die Werbebotschaft
+ Medium Rectangle fast immer angeboten, damit viel Auswahl
- Klickrate ist deutlich nach unten gegangen
- Google AdSense empfielt responsive Werbung in Leaderboard-Form, Rechteck verliert etwas an Bedeutung

Fazit: das Rechteck wird immer noch gerne eingesetzt und oft angeboten, aber die Klickrate war etwa bei Google AdSense schon einmal deutlich besser. Werbung mit fixer Größe hat immer das Problem mit den verschiedenen Bildschirmauflösungen, doch mit dem Rechteck ist man auch bei Mobiltelefone auf der sicheren Seite, weil 336 px Breite hat nahezu jedes auch sehr alte Handy.

Vom Half Banner über Leaderboard bis Billboard (sehr breite Werbung)

Beschreibung: der Half Banner und der Full Banner waren lange Zeit der Standard bei der Werbung neben dem Rechteck, aber haben massiv an Bedeutung verloren. Das Leaderboard ist zum Standardformat für viele Werbenetzwerke geworden, mit dem Billboard steht eine sehr große Werbefläche auch zur Verfügung.

Wie groß sind die Werbungen?

Vorteile und Nachteile

+ Leaderboard wird sehr oft in Werbenetzwerke wie bei Affilate Netzwerke verwendet
+ große Fläche für die Werbebotschaft, aber sehr breit und nicht so hoch wie etwa beim Rechteck
+ Leaderboard könnte auch mitten im Text möglich sein
- Klickrate eher gering
- Formate Half und Full Banner verwendet man kaum mehr, nur bei geringem Platz
- Billboard stört viele Besucher, weil am Anfang der Seite eine riesige Fläche das Lesen behindert
- Leaderboard ist in der fixen Größe nichts für mobile Lösungen

Fazit: Half Banner und Full Banner haben ausgedient, Billboard kann bei einer reinen Version für die Desktop PC´s ausprobiert werden, ist aber eher für eine CPM-Lösung gedacht, bei der es um viele Anzeigen und weniger Klicks geht. Leaderboard ist weiterhin ein großes Thema, aber nicht überall einsetzbar, wenn unterschiedlichste Bildschirmauflösungen verwendet werden. Option wäre, bei mobiler Darstellung mit einer Weiche ein Rechteck einzubinden (z. B. Medium Rectangle 300 x 250 Pixel).

Skyscraper und Wide Skyscraper (hoch, schmal)

Beschreibung: beide Formen wirken wie ein Hochhaus, sie sind schmal und hoch und damit eine Lösung wie das Leaderboard, nur um 90 Grad gedreht und können etwa in einer rechten Spalte neben dem eigentlichen Inhalt platziert werden.

Wie groß sind die Skyscraper?

Vorteile und Nachteile

+ passen gut in die rechte (oder auch linke) Spalte neben den Inhalt
+ sehr oft als Werbeform in Werbenetzwerke angeboten
- Klickrate sehr gering
- bei mobilen Lösungen eher keine so gute Werbeform, die nach unten rutscht und dann langes Scrollen erfordert

Fazit: die Skyscraper sehen gut aus, aber sie werden sehr gerne ignoriert. Man liest sich einen Artikel durch und reagiert selten auf die Werbung rechts daneben oder empfindet aggressiv animierte Werbung sogar beim Lesen als störend. Man sollte die Werbeform ausprobieren, aber das Rechteck und das Leaderboard bringen mehr ein

Button (rechteckig bis quadratig)

Beschreibung: statt einer großen Werbefläche kann man auch Buttons einsetzen, die es in drei Größen gibt. Sie werden dann verwendet, wenn man nur mit einem Logo oder einem Logo plus Werbespruch punkten möchte und/oder wenig Platz hat.

Wie groß sind die Buttons?

Vorteile und Nachteile

+ werden selten verwendet, weshalb sie sogar recht gut funktionieren können, weil man überraschen kann
+ man kann mit bekannten Marken als Logos ohne große Erklärung aufwarten
- werden nicht so oft angeboten, aber in Affilate Netzwerken gibt es doch einige Logos in der Form
- Klickrate ist normalerweise gering, aber es ist einen Versuch wert

Fazit: diese Werbung ist nicht die erste Wahl, kann aber auch unterschätzt werden, weil alle mit Rechteck, Leaderboard oder Skyscraper arbeiten. Gerade die Bekanntheit von Marken ist etwa bei einem Modeblog eine Idee, die man ausprobieren sollte.

Vom Ad Layer über Popunder bis zum Popup (Werbung über / unter dem Inhalt)

Beschreibung: mit dem Popup wurde in der frühen Phase der Online-Werbung oft genervt, weil ein neues Fenster geöffnet wird, in dem die Werbung zu sehen ist und das die aktuelle Seite überdeckt. Popunder ist öffnet auch ein neues Fenster, aber unter dem aktuellen und wird dann sichtbar, wenn man etwa den Browser schließt. Ad Layer ist eine kleinere Fläche im gleichen Fenster, die sich über den Inhalt legt und per X geschlossen werden kann.

Wie große sind die Werbeformen?

Vorteile und Nachteile

+ bringen deutlich mehr Ertrag in vielen Werbenetzwerken als Recheck & Co.
- nerven die Besucher nachhaltig
- bei Einsatz ist Google AdSense Werbung verboten
- Downunder klingt gut, aber funktioniert nicht immer und reagiert oft als Popup über dem Inhalt

Fazit: wenig ratsam, weil man zwar für 1000 Anzeigen 2 bis manchmal sogar 5 Euro verdienen kann, aber man kann leicht die Besucher verärgern und langfristig wird man wohl deutlich verlieren, vor allem bei einer sonst professionell geführten Seite.

Responsive Werbung

Beschreibung: bei responsiver Werbung, wie sie etwa Google AdSense ausliefert, passt sich die Werbung in Breite und Höhe dem Gerät an. Das heißt, die gleiche Werbeschaltung hat beim Desktop zum Beispiel bei 800 px breiten Text 800 x 120 Pixel ähnlich dem Leaderboard, aber bei einem Mobiltelefon mit 400 Pixel Breite rechnet das System die Werbung auf 400 px Breite und entsprechend geringerer Höhe herunter. Es gibt daher links und rechts keine unschönen freien Flächen wie dies beim Rechteck möglich wäre.

Vorteile und Nachteile

+ passt sich dem Gerät des Besuchers optimal an
+ ist damit für den Besuch, auch für das Lesen und Betrachten angenehmer
+ löst die klassischen Werbeformen (Rechteck, Leaderboard & Co.) Zug um Zug ab
- wird in Werbenetzwerken noch nicht so oft angeboten

Zusammenfassung

Nimmt man Google AdSense als Vorlage, dann wird sich immer öfter die responsive Werbung durchsetzen. Man braucht nur einen Code eintragen und die Werbung wird auf Basis des verwendeten Gerätes angezeigt. Einfacher geht es nicht.

Aber bei Affiliate Netzwerke werden die Werbungen mit fixer Größe bevorzugt. Dann gibt es meist das Medium Rechteck, Leaderboard und Skyscraper zur Auswahl. Hier gilt es zu prüfen, welche Geräte die Besucher verwenden und welche Werbungen am ehesten einen angenehmen Besuch ermöglichen könnten. Die besten Erfahrung gibt es mit dem Rechteck sowie dem Leaderboard - das sind auch die Formen, die am häufigsten verwendet werden und das sind auch jene, die Werber bei direkter Buchung auf einer Webseite vorschlagen und vorbereiten.

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Das Thema Vermarktung der eigenen Seite betrifft sehr viele Leute, weil man mit ein paar Euro für seinen Blog auch die Fixkosten (Server, Webhosting etc.) hereinspielen kann. Mancher Blog wird erfolgreicher und größer als erwartet ist so manches Mal sogar zur Haupteinnahmenquelle geworden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Direktmarketing oder E-Mail-Marketing, zum Beispiel auch als Affilate ergo Mitglied eines Partnerprogramms.

Ein wesentlicher Faktor ist die Art und Weise, wie die Werbung für die eigentlichen Werber geschaltet wird. Das können Werbebanner sein, von denen es sehr viele gibt oder auch der Textlink.

Spannend ist natürlich die Frage, was man mit einer Seite verdienen kann, was es mit CPC, CPM und anderen Systemen auf sich hat und wie der Vergleich dieser Überlegungen konkret aussieht.

Und dann gibt es die Zugriffsstatistik, die für das Marketing auch sehr wichtig ist. Manche Themen muss man kritisch hinterfragen wie etwa die Absprungrate oder die Verweildauer auf der Seite, andere Werte sind recht klar wie die Zahl der tatsächlichen Besucher.

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